Modulhandbuch 2011
Bachelorstudiengang Jüdische Studien
Der Bachelorstudiengang Jüdische Studien hat primär die Aufgabe, Studierende in der Bundesrepublik Deutschland auszubilden, qualifizierte Informationen über Juden und Judentum in Schulen, Hochschulen, anderen Bildungsorganen und den öffentlichen Medien vermitteln zu können. Die Jüdischen Studien kommen damit 70 Jahre nach dem Holocaust einer Forderung in einem gerade für das deutschsprachige Europa besonders wichtigen und sensiblen Bereich nach.
Das Studium der Jüdischen Studien zielt darauf, die Studierenden in die Lage zu versetzen, Informationen über Juden und Judentum „aus erster Hand“ zu sichten und zu bewerten. Daher steht das Studium hebräischer Quellen mit im Vordergrund. Da dem Quellenstudium der Originaltexte eine hohe Relevanz zukommt, ist das Sprachstudium den verschiedenen hebräischen Sprachstufen von der Antike bis zur Gegenwart gewidmet. Die für die Epochen jeweils charakteristischen Literaturen sowie Informationen über das geschichtliche, religiöse und kulturelle Umfeld, in dem diese Literaturen entstanden, bilden – neben dem Erlernen des gesprochenen Hebräisch (Modernhebräisch, Iwrith) – einen weiteren Schwerpunkt des Studiums, zu dem auch die Vermittlung der Kompetenz gehört, historisch-soziologische sowie religions- und kulturwissenschaftliche Aspekte jüdischer Existenz in der Diaspora wie auch in Israel in Vergangenheit und Gegenwart zu analysieren und interpretieren.
Bachelorstudiengang
Jüdische Studien – Kernfach, Ergänzungsfach
Basismodule |
| Kernfach | Ergänzungsfach | ||||
| Studien-jahr |
| SWS | CP |
| SWS | CP |
Grundlagen der Wissenschaft vom Judentum | 1 | Pflicht | 8 | 12 | Pflicht | 4 | 6 |
Bibelhebräisch | 1 | Pflicht | 8 | 14 | Pflicht | 8 | 14 |
Modernhebräisch | 1 (KF) 1/2 (EF) | Pflicht | 4 | 10 | Pflicht | 4 | 10 |
| Aufbaumodule |
| Kernfach | Ergänzungsfach | ||||
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| Studien-jahr |
| SWS | CP |
| SWS | CP |
0 | Mischna-Hebräisch, mittelalterliches Hebräisch | 2./3. | Pflicht | 8 | 12 | Wahl-pflicht | 8 | 12 |
A | Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart | 2./3. | Pflicht | 6 | 12 | Wahl-pflicht | 6 | 12 |
B | Mehrheitskultur - Minderheitskultur | 2./3. | Wahl-pflicht | 6 | 12 | Wahl-pflicht | 6 | 12 |
C | Tradition und Wandel im Judentum | 2./3. | Wahl-pflicht | 6 | 12 | Wahl-pflicht | 6 | 12 |
D | Jüdische Identität – Einheit und Vielfalt | 2./3. | Wahl-pflicht | 6 | 12 | Wahl-pflicht | 6 | 12 |
E | Israel – Staat und Gesellschaft | 2./3. | Wahl-pflicht | 6 | 12 | Wahl-pflicht | 6 | 12 |
Nachweis des regelmäßigen Besuchs der Lehrveranstaltungen
Die Studierenden können individuell entscheiden, den Workload in Vorlesungen ausschließlich in Form des Selbststudiums zu erbringen.
Für die Basismodule A, B, C und die Aufbaumodule 0, A gilt die Anwesenheitspflicht, die durch Anwesen-heitslisten kontrolliert wird. Bei einer Fehlzeit von mehr als 20% nach §11 (3) ist die Vergabe von Kredit-punkten dennoch möglich, sofern eine 30minütige mündliche oder schriftliche Prüfung erfolgreich abgelegt wird.
Nachweis der aktiven Beteiligung
Der Nachweis der aktiven Beteiligung erfolgt durch Beteiligungsnachweise. Sie bescheinigen die regelmäßi-ge und aktive Beteiligung an einer oder mehreren Lehrveranstaltungen des jeweiligen Moduls aufgrund des regelmäßigen Besuchs der Lehrveranstaltung und einer dokumentierten Einzelaktivität oder, in den Sprach-kursen, durch die Anfertigung von wöchentlichen Hausaufgaben. Einzelaktivitäten können Stundenproto-kolle, Kurzreferate, Präsentationen oder Kurzessays sein. Werden Modulabschlussprüfungen im Kontext mit Lehrveranstaltungen nach § 6 (1) der Bachelor-Prüfungsordnung abgelegt, gelten sie in der Regel als doku-mentierte Einzelaktivität. Beteiligungsnachweise werden
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Kennummer Pflicht | Arbeitslast 360 h | Kreditpunkte 12 | Studiensemester 1./2. | Häufigkeit des Angebots Jährlich | Dauer 2 Semester | ||||||
1 | Lehrveranstaltungen BS/Ü Einführung in die Judaistik I | Kontaktzeit 2 SWS/30 h | Selbststudium 60 h | geplante Gruppengröße ca. 25 Studierende | |||||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen 1.) Kenntnis der Grundzüge der jüdischen Geschichte, Religions- und Literaturgeschichte auf dem aktuellen Forschungsstand; 2.) Weiterentwicklung von Recherche-, Argumentations- und Präsentationstechniken auf akademischem Niveau, aufbauend auf der „Facharbeit“ der weiterführenden Schulen; die Fähigkeit, einfache bis anspruchsvollere fachspezifische Texte (Primär- und Sekundärquellen) zu recherchieren, zu gliedern und im Hinblick auf einen zentralen Aspekt zusammenzufassend darzustellen. | ||||||||||
3 | Inhalte Einführung in die Judaistik: Eingeführt wird in die Geschichte Israels im Alten Orient und der Antike, Inhalte, Quellen, Kanonbildung und Übersetzungen der Bibel, die Grundlagen der rabbinischen Tradition (Mischna und Talmud), die Geschichte des Judentums im Mittelalter und der Neuzeit (Diversifikation und Transkulturation in der sephardischen, aschkenasischen und orientalischen Diaspora, orthodoxes, konservatives und liberales/reformiertes Judentum, Emanzipation und Zionismus). Das wissenschaftliche Arbeiten mit fachspezifischen Materialien und Methoden wird geübt. Methodik: Die Studierenden wählen in Absprache mit dem Modulverantwortlichen aus dem Angebot der Fakultät zwei Veranstaltungen aus Basismodulen, die in akademische Arbeitstechniken einführen. | ||||||||||
4 | Lehrformen: Seminaristischer Unterricht, Übung Einführung in die Judaistik: Nach einer thematischen und bibliographischen Einführung erarbeiten sich die Studierenden ausgewählte Kapitel der oben genannten Themenbereiche durch eigene Lektüre unter Anleitung des Dozenten; die Ergebnisse werden im Unterricht präsentiert und diskutiert. Hinzu kommen praktische Übungen in der Universitätsbibliothek. Methodik: siehe die Modulbeschreibungen der Studiengänge, aus denen die Veranstaltungen gewählt werden. | ||||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen: Die für die Zulassung zum Studiengang üblichen. | ||||||||||
6 | Prüfungsformen: Studienarbeit (Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung) | ||||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und erfolgreiche Abschlussprüfung | ||||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen): Wählbar im BA-Studiengang Jiddische Sprache, Literatur und Kultur (abzüglich der Veranstaltungen Methodik I und II) | ||||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfach gewichtet | ||||||||||
10 | Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrender: Lektor Stefan Siebers M.A. | ||||||||||
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Kennummer Pflicht | Arbeitslast 180 h | Kredit-punkte 6 | Studiensemester 1./2. | Häufigkeit des Angebots Jährlich | Dauer 2 Semester | ||||||
1 | Lehrveranstaltungen BS/Ü Einführung in die Judaistik I | Kontaktzeit 2 SWS/30 h | Selbststudium 60 h | geplante Gruppengröße ca. 25 Studierende | |||||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Kenntnis der Grundzüge der jüdischen Geschichte, Religions- und Literaturgeschichte auf dem aktuellen Forschungsstand | ||||||||||
3 | Inhalte Eingeführt wird in die Geschichte Israels im Alten Orient und der Antike, Inhalte, Quellen, Kanonbildung und Übersetzungen der Bibel, die Grundlagen der rabbinischen Tradition (Mischna und Talmud), die Geschichte des Judentums im Mittelalter und der Neuzeit (Diversifikation und Transkulturation in der sephardischen, aschkenasischen und orientalischen Diaspora, orthodoxes, konservatives und liberales/reformiertes Judentum, Emanzipation und Zionismus). Das wissenschaftliche Arbeiten mit fachspezifischen Materialien und Methoden wird geübt. | ||||||||||
4 | Lehrformen Seminaristischer Unterricht, Übung Nach einer thematischen und bibliographischen Einführung erarbeiten sich die Studierenden ausgewählte Kapitel der oben genannten Themenbereiche durch eigene Lektüre unter Anleitung des Dozenten; die Ergebnisse werden im Unterricht präsentiert und diskutiert. Hinzu kommen praktische Übungen in der Universitätsbibliothek. | ||||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Die für die Zulassung zum Studiengang üblichen. | ||||||||||
6 | Prüfungsformen Präsentation | ||||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und erfolgreiche Abschlussprüfung | ||||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Fachspezifisch | ||||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfach gewichtet | ||||||||||
10 | Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrender: Lektor Stefan Siebers M.A. | ||||||||||
Basismodul B: [Kernfach und Ergänzungsfach] Bibelhebräisch | |||||||||
Kennummer Pflicht | Arbeitslast 420 h | Kreditpunkte 14 | Studiensemester 1./2. | Häufigkeit des Angebots Jährlich | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen SK Bibelhebräisch I | Kontaktzeit 4 SWS/60 h | Selbststudium 160 h | geplante Gruppengröße ca. 25 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Hebraicum, altsprachlicher Teil: 1.) Erwerb eines Grundwortschatzes und Überblick über die Grammatik; 2.) die Fähigkeit, einfache bis mittelschwere erzählende Prosa im althebräischen Original zu lesen und ins Deutsche zu übersetzen, inklusive Syntax- und Formenanalyse. | ||||||||
3 | Inhalte Einführung ins Hebräische am Beispiel der Sprache der Bibel, die die Grundlage aller späteren Entwicklungsstufen des Hebräischen darstellt. | ||||||||
4 | Lehrformen Sprach- und Lektürekurs Vortrag des Sprachlehrers, hebräische Grammatik-, Lektüre und Übersetzungsübungen, Training im Umgang mit Hilfsmitteln der Hebraistik (Verbtabellen, hebräisch-deutsches Wörterbuch), häusliche Vor- und Nachbereitung mit Korrektur im Unterricht. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Die für die Zulassung zum Studiengang üblichen. | ||||||||
6 |
Prüfungsformen Sprachprüfung: Übersetzungsklausur | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Wählbar im B.A.-Studiengang Linguistik („kleine Fremdsprache“); Pflicht im M.A.-Studiengang Jiddistik; wählbar im Fachübergreifenden Bereich | ||||||||
9 |
Stellenwert der Note für die Endnote Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrender Lektor Stefan Siebers M.A. | ||||||||
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Kennummer Pflicht | Arbeitslast 300 h | Kreditpunkte 10 | Studiensemester 1./2. (KF) Wahlweise: 1./2. oder 3. (nur EF) | Häufigkeit des Angebots Jährlich | Dauer 2 Semester Wahlweise: 1 Semester (nur EF) | ||||
1 | Lehrveranstaltungen SK Modernhebräisch I | Kontaktzeit 2 SWS/30 h | Selbststudium 120 h | geplante Gruppengröße ca. 25 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Hebraicum, neusprachlicher Teil: 1.) die Fähigkeit, einfache modernhebräische Texte in unvokalisierter Schrift zu lesen und zu übersetzen, 2.) mündliche und schriftliche Sprachkompetenz auf Basisniveau (A1 lt. GER). Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Befähigung zum Lesen in unvokalisierter Schrift, das für die in wissenschaftlichen wie professionellen Zusammenhängen geforderte selbstständige Quellenlektüre unabdingbar ist. Darin unterscheidet sich das Modul von anderen Modernhebräisch-Lernangeboten, die primär auf die mündliche Kommunikation abheben und vorwiegend oder ganz mit vokalisierten Texten und Texten in lateinischer Umschrift arbeiten. – Studierende im Ergänzungsfach können dieses Modul wahlweise im 3. Semester absolvieren | ||||||||
3 | Inhalte Einführung in die modernhebräische Sprache in Ergänzung und Vergleich zum Bibelhebräischen: Syntax, Formenlehre, Wortschatz | ||||||||
4 | Lehrformen Sprachkurs Lesen und Übersetzen modernhebräischer Texte, Grammatikübungen und Übungen im mündlichen und schriftlichen Ausdruck, regelmäßige Hausaufgaben mit Erfolgskontrolle im Unterricht, phonetische Übungen mit Audiomaterial als Teil der Hausaufgabe. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Die für die Zulassung zum Studiengang üblichen. | ||||||||
6 |
Prüfungsformen Sprachprüfung: Übersetzungsklausur und mündliche Prüfung | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Wählbar im B.A.-Studiengang Linguistik („kleine Fremdsprache“) | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrender Lektor Stefan Siebers M.A. | ||||||||
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Kennummer Pflicht im Kernfach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. Sem. | Häufigkeit des Angebots Jedes Jahr | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen SK I: Mischna SK II: Midrasch SK Mittelalterliche Literatur I SK Mittelalterliche Literatur II | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 60 h 60 h 60 h 60 h | geplante Gruppengröße ca. 15 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die Befähigung zur Lektüre mittelschwerer hebräischer Mischna- und Midrasch-Texte und mittelschwerer hebräischer Prosa und Poesie aus dem Mittelalter unter Rückgriff auf Lexika und Literaturgeschichten. Aufbauend auf dem Hebraicum, erwerben die Studierenden das Rüstzeug für das in akademischen wie professionellen Zusammenhängen gefragte eigenständige Quellenstudium. | ||||||||
3 | Inhalte Kursorische Lektüre epochentypischer hebräischer Texte. | ||||||||
4 | Lehrformen Sprach- und Lektürekurs Lektüre und Übersetzen, Erläuterung sprachlicher und inhaltlicher Besonderheiten, Recherchen zur rabbinischen und mittelalterlichen hebräischen Literaturgeschichte, häusliche Vor- und Nachbereitung mit Korrektur im Unterricht. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Hebraicum (Basismodul B und C). | ||||||||
6 | Prüfungsformen Sprachprüfung: Übersetzungsklausur wahlweise in Mischna- oder mittelalterlichem Hebräisch. | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Fachspezifisch | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter Lektor Stefan Siebers, M.A. Hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein, Lektor Stefan Siebers, M.A. | ||||||||
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Kennummer Wahlpflicht im Ergänzungs-fach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. Sem. | Häufigkeit des Angebots Jedes Jahr | Dauer 2 Semester | |||||
1 | Lehrveranstaltungen SK I: Mischna SK II: Midrasch SK Mittelalterliche Literatur I SK Mittelalterliche Literatur II | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 60 h 60 h 60 h 60 h | geplante Gruppengröße ca. 15 Studierende | ||||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die Befähigung zur Lektüre mittelschwerer hebräischer Mischna- und Midrasch-Texte und mittelschwerer hebräischer Prosa und Poesie aus dem Mittelalter unter Rückgriff auf Lexika und Literaturgeschichten. Aufbauend auf dem Hebraicum, erwerben die Studierenden das Rüstzeug für das in akademischen wie professionellen Zusammenhängen gefragte eigenständige Quellenstudium. | |||||||||
3 | Inhalte Kursorische Lektüre epochentypischer hebräischer Texte. | |||||||||
4 | Lehrformen Sprach- und Lektürekurs Lektüre und Übersetzen, Erläuterung sprachlicher und inhaltlicher Besonderheiten, Recherchen zur rabbinischen und mittelalterlichen hebräischen Literaturgeschichte, häusliche Vor- und Nachbereitung mit Korrektur im Unterricht. | |||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Hebraicum (Basismodul B und C). | |||||||||
6 | Prüfungsformen Sprachprüfung: Übersetzungsklausur wahlweise in Mischna- oder mittelalterlichem Hebräisch. | |||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | |||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Fachspezifisch. | |||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote Einfache Gewichtung. | |||||||||
10 | Modulbeauftragter Lektor Stefan Siebers, M.A. Hauptamtlich Lehrende Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein, Lektor Stefan Siebers, M.A. | |||||||||
Aufbaumodul A: [Kernfach und Ergänzungsfach] Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart | ||||||||||
Kennummer Pflicht im Kernfach, | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Häufigkeit des Angebots Jährlich | Dauer 2 Semester | |||||
1 | Lehrveranstaltungen AS Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart I | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 90 h
| Geplante Gruppengröße ca. 15 Studierende | ||||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die Befähigung zur Lektüre mittelschwerer modernhebräischer Texte unter Rückgriff auf Lexika und Literarurgeschichten; aufbauend auf dem Hebraicum, erwerben die Studierenden Rüstzeug für das in akademischen wie professionellen Zusammenhängen gefragte eigenständige Quellenstudium (modernhebräisches Sprachniveau/Lektüre: B1/B2 lt. GER). Außerdem: Ausbau der aktiven modernhebräischen Sprachkompetenz in Wort und Schrift (Niveau A2 lt. GER). | |||||||||
3 | Inhalte Kursorische Lektüre epochentypischer hebräischer Texte, aktive hebräische Sprachübungen. | |||||||||
4 | Lehrformen Seminaristischer Unterricht mit Elementen von Sprachkurs/sprachpraktischer Übung Lesen und Übersetzen, Konversationsübungen und Training des schriftlichen Ausdrucks, Recherchen zur Literatur- und Sprachgeschichte mit Präsentation, regelmäßige Hausaufgaben mit Korrektur im Unterricht. | |||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen Hebraicum (Basismodul B und C) | |||||||||
6 |
Prüfungsformen Übersetzungsklausur mit Aufsatz. | |||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung | |||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen) Fachspezifisch | |||||||||
9 |
Stellenwert der Note für die Endnote Einfache Gewichtung | |||||||||
10 | Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrender Lektor Stefan Siebers M.A. | |||||||||
Aufbaumodul B: [Kernfach und Ergänzungsfach] Mehrheitskultur, Minderheitskultur | |||||||||
Kennummer Wahlpflicht im Kern- und Ergänzungsfach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Häufigkeit des Angebots Jedes Semester | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 90 h 90 h 90 h | geplante Gruppengröße ca. 20 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas und der Schwerpunktbereiche Jüdische Geschichte, Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, hebräische bzw. jüdische Literatur. 1) Vertiefung der in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse über die Entwicklung der jüdischen Kultur- und Geistesgeschichte in Auseinandersetzung mit einer nichtjüdischen Umwelt. 2) Die eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereichs innerhalb des Rahmenthemas inklusive die Fähigkeit, a) Sekundärliteratur zu recherchieren, zu vergleichen und zu gewichten b) relevante Texte auszuwählen und auszuwerten c) themenabhängig auch hebräische Quellen zu lesen, zu übersetzen und auszuwerten d) auf fortgeschrittenem akademischen Niveau einen schriftlichen und/oder mündlichen Beitrag zu erstellen. | ||||||||
3 | Inhalte Die in diesem Modul zusammengeführten Veranstaltungen befassen sich unter verschiedenartigen Fragestellungen mit unterschiedlichen Aspekten jüdischer Existenz in einer nichtjüdischen Umwelt. Sie beleuchten ebenso die Wirkungen der Wechselbeziehungen mit der Mehrheitskultur wie auch die Bedeutung autonomer Ausprägungen jüdischer Kultur. | ||||||||
4 | Lehrformen: Vorlesung, seminaristischer Unterricht, akademische Übung. Die Veranstaltung, die zu Beginn des Moduls gewählt wird, dient als Einführung in das Rahmenthema. In den beiden anderen gewählten Veranstaltungen werden die Kenntnisse vertieft und die erworbenen Kompetenzen gefestigt. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen: Formal: Hebraicum; Inhaltlich: siehe Lernziele Basismodule A, B und C | ||||||||
6 | Prüfungsform: Studienarbeit | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen): Fachintern | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter: Prof. Dr. Stefan Rohrbacher Hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr. D. Börner-Klein, Prof. Dr. St. Rohrbacher | ||||||||
Aufbaumodul C: [Kernfach und Ergänzungsfach] Tradition und Wandel im Judentum | |||||||||
Kennummer Wahlpflicht im Kern- und Ergänzungsfach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Häufigkeit des Angebots Jedes Semester | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 90 h 90 h 90 h | geplante Gruppengröße ca. 20 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas und der Schwerpunktbereiche Jüdische Geschichte, Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, hebräische bzw. jüdische Literatur. 1) Vertiefung der in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse über Kontinuität und Wandel in der jüdischen Kultur- und Geistesgeschichte. 2) Die eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereichs innerhalb des Rahmenthemas inklusive die Fähigkeit, a) Sekundärliteratur zu recherchieren, zu vergleichen und zu gewichten b) relevante Texte auszuwählen und auszuwerten c) themenabhängig auch hebräische Quellen zu lesen, zu übersetzen und auszuwerten d) auf fortgeschrittenem akademischen Niveau einen schriftlichen und/oder mündlichen Beitrag zu erstellen. | ||||||||
3 | Inhalte Die Veranstaltungen dieses Moduls widmen sich den Voraussetzungen, Bedingungen und Wirkens des Ringens um Kontinuität oder Veränderung und Wirkungen im Judentum. | ||||||||
4 | Lehrformen: Vorlesung, seminaristischer Unterricht, akademische Übung Die Veranstaltung, die zu Beginn des Moduls gewählt wird, dient als Einführung in das Rahmenthema. In den beiden anderen gewählten Veranstaltungen werden die Kenntnisse vertieft und die erworbenen Kompetenzen gefestigt. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen: Formal: Hebraicum; Inhaltlich: siehe Lernziele Basismodule A, B und C. | ||||||||
6 | Prüfungsform: Studienarbeit | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen): Fachintern | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter: Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein Hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein, Prof. Dr. Stefan Rohrbacher | ||||||||
Aufbaumodul D: [Kernfach und Ergänzungsfach] Jüdische Identität – Einheit und Vielfalt | |||||||||
Kennummer Wahlpflicht im Kern- und Ergänzungsfach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Häufigkeit des Angebots Jedes Semester | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 90 h 90 h 90 h (+ 60-180 h) | geplante Gruppengröße ca. 20 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas und der Schwerpunktbereiche Jüdische Geschichte, Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, hebräische bzw. jüdische Literatur. 1) Vertiefung der in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse über die Vielfalt der jüdischen Kultur- und Geistesgeschichte. 2) Die eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereichs innerhalb des Rahmenthemas inklusive die Fähigkeit, a) Sekundärliteratur zu recherchieren, zu vergleichen und zu gewichten b) relevante Texte auszuwählen und auszuwerten c) themenabhängig auch hebräische Quellen zu lesen, zu übersetzen und auszuwerten d) auf fortgeschrittenem akademischen Niveau einen schriftlichen und/oder mündlichen Beitrag zu erstellen. | ||||||||
3 | Inhalte Die Veranstaltungen dieses Moduls befassen sich mit den vielfältigen Ausprägungen jüdischer Identität in Geschichte und Gegenwart und mit den konkurrierenden Antworten auf die Frage: Was ist Judentum? | ||||||||
4 | Lehrformen: Vorlesung, seminaristischer Unterricht, akademische Übung. Die Veranstaltung, die zu Beginn des Moduls gewählt wird, dient als Einführung in das Rahmenthema. In den beiden anderen gewählten Veranstaltungen werden die Kenntnisse vertieft und die erworbenen Kompetenzen gefestigt. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen: Formal: Hebraicum; Inhaltlich: siehe Lernziele Basismodule A, B und C. | ||||||||
6 | Prüfungsform: Studienarbeit | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen): Fachintern | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter: Prof. Dr. Stefan Rohrbacher Hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein, Prof. Dr. Stefan Rohrbacher | ||||||||
Aufbaumodul E: [Kernfach und Ergänzungsfach] Israel – Staat und Gesellschaft | |||||||||
Kennummer Wahlpflicht im Kern- und Ergänzungsfach | Arbeitslast 360 h | Kredit-punkte 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Häufigkeit des Angebots Jedes Semester | Dauer 2 Semester | ||||
1 | Lehrveranstaltungen 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 90 h 90 h 90 h | geplante Gruppengröße ca. 20 Studierende | |||||
2 | Lernergebnisse / Kompetenzen Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas und der Schwerpunktbereiche Jüdische Geschichte, Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, hebräische bzw. jüdische Literatur. 1) Vertiefung der in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der Religion, Kultur und Gesellschaft Israels 2) Die eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereichs innerhalb des Rahmenthemas inklusive die Fähigkeit, a) Sekundärliteratur zu recherchieren, zu vergleichen und zu gewichten, b) relevante Texte auszuwählen und auszuwerten, c) themenabhängig auch hebräische Quellen zu lesen, zu übersetzen und auszuwerten, d) auf fortgeschrittenem akademischen Niveau einen schriftlichen und/oder mündlichen Beitrag zu erstellen. | ||||||||
3 | Inhalte In den Veranstaltungen des Moduls werden die Geschichte und die Gegenwart des Staates Israel und der israelischen Gesellschaft unter Einbeziehung des nahöstlichen Kontextes thematisiert. Landeskundliche Veranstaltungen zeigen politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen Israels im Spiegel der modernhebräischen Literatur und des israelischen Films. | ||||||||
4 | Lehrformen: Vorlesung, seminaristischer Unterricht, akademische Übung. Die Veranstaltung, die zu Beginn des Moduls gewählt wird, dient als Einführung in das Rahmenthema. In den beiden anderen gewählten Veranstaltungen werden die Kenntnisse vertieft und die erworbenen Kompetenzen gefestigt. | ||||||||
5 | Teilnahmevoraussetzungen: Formal: Hebraicum; Inhaltlich: siehe Lernziele Basismodule A, B und C. | ||||||||
6 | Prüfungsform: Studienarbeit | ||||||||
7 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten Regelmäßige aktive Teilnahme und bestandene Abschlussprüfung. | ||||||||
8 | Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen): Fachintern | ||||||||
9 | Stellenwert der Note für die Endnote: Einfache Gewichtung | ||||||||
10 | Modulbeauftragter: Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein Hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein, Prof. Dr. Stefan Rohrbacher | ||||||||
Modulhandbuch 2005
Bachelorstudiengang Jüdische Studien
Basismodul A: Grundlagen der Wissenschaft vom Judentum | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. - Pflicht | work load 240 h (+ 150 h) | Kreditpunkte 13 | Studiensemester 1./2. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: BS/Ü: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I BS/Ü: Methodik I BS/Ü: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum II BS/Ü: Methodik II
| Kontaktzeit
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h 30 h
30 h 30 h | Kreditpunkte
2 2
2 (+ 5) 2 | |
3 | Gruppengröße: ca. 20
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4 | Qualifikationsziele: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I, II: Die Studierenden sollen sowohl einen fundierten Überblick über die wichtigsten Themengebiete der Jüdischen Studien (Judaistik) erhalten und über den aktuellen Stand der Forschung in den einzelnen Wissensgebieten informiert werden. Sie sollen darüber hinaus in Kenntnis gesetzt werden, welche Hilfsmittel zur qualifizierten Materialrecherche zur Verfügung stehen und lernen, diese selbständig anzuwenden. Methodik I, II: Die Studierenden sollen aus dem Modulangebot der Philosophie zwei Veranstaltungen wählen z.B. Argumentation und Arbeitstechniken (Praxis des Argumentierens), Erkenntnistheorie, Theorien der Repräsentation, Hermeneutikdiskussion, um sich die Grundlagen der Theoriebildung, der Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens und/oder des Argumentierens anzueignen. Ziel ist es, Quellen und deren Sekundärliteratur sachgemäß analysieren und interpretieren zu können und in der Lage zu sein, methodische Fehler (z.B. Zirkelschlüsse) oder Paradigmenwechsel etc. zu erkennen und bewerten zu können.
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5 | Inhalte: Themen der Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I, II: 1) Geschichte Israels in biblischer Zeit und in der Antike; 2) Die Bibel; Kanonproblematik; 3) Rabbinische Literatur; 4) Grundzüge der Halakha; 5) Auslegungsliteratur zur Bibel (Midrasch); 6) Bibelübersetzungen; 7) Hebräische Autorenliteratur, Responsen, Kodifikationswerke, 8) Die Rabbinerbibel; 9) Geschichte des Judentums in Antike und Mittelalter; 10) Geschichte des Judentums in der Neuzeit; 11) Jüdische Religion: Feste und Feiertage; 12) Jüdische Religion: Riten und Bräuche; 13) Der Synagogengottesdienst; 14) Sefardische, aschkenasische und orientalische Traditionen; 15) Architektur der Synagoge; 16) Orthodoxe, konservative und liberale/reformierte jüdische Gemeinden; 17) Der Staat Israel. – Das Modul beinhaltet eine Einführung in die wichtigsten Lexika, Wörterbücher, Grammatiken, Nachschlagewerke, eine Einübung der Bibliotheksrecherche zur Judaistik/Hebraistik sowie Buch und Handschriftenkunde. Methodik I, II: siehe die Modulbeschreibungen des Faches Philosophie zu den Veranstaltungen: Argumentation und Arbeitstechniken (Praxis des Argumentierens), Erkenntnistheorie, Theorien der Repräsentation, Hermeneutikdiskussion. | ||||
6 | Verwendbarkeit des Moduls: BA Kernfach und Ergänzungsfach Jüdische Studien; Ergänzungsfach Jiddistik; geeignet für das Studium Universale und den fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen keine | ||||
8 | Prüfungsformen: Hausarbeit oder mündliche Prüfung | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Teilnahme Abschlussprüfung zu BS/Ü „Einführung in die Wissenschaft vom Judentum“ Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 5 | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots: Einmal jährlich. | ||||
12 | Modulbeauftragter: Lektor: NN | ||||
Basismodul A: Grundlagen der Wissenschaft vom Judentum [Ergänzungsfach] | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. –
Pflicht | work load 120 h (+ 60 h) | Kreditpunkte 6 | Studiensemester 1./2. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: BS/Ü: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I BS/Ü: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum II | Kontaktzeit
2 SWS/30 h
2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h
30 h | Kreditpunkte
2
2 (+ 2) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziele: Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I, II: Die Studierenden sollen sowohl einen fundierten Überblick über die wichtigsten Themengebiete der Jüdischen Studien (Judaistik) erhalten und über den aktuellen Stand der Forschung in den einzelnen Wissensgebieten informiert werden. Sie sollen darüber hinaus in Kenntnis gesetzt werden, welche Hilfsmittel zur qualifizierten Materialrecherche zur Verfügung stehen und lernen, diese selbständig anzuwenden.
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5 | Inhalte: Themen der Einführung in die Wissenschaft vom Judentum I, II: 1) Geschichte Israels in biblischer Zeit und in der Antike; 2) Die Bibel; Kanonproblematik; 3) Rabbinische Literatur; 4) Grundzüge der Halakha; 5) Auslegungsliteratur zur Bibel (Midrasch); 6) Bibelübersetzungen; 7) Autorenliteratur, Responsen, Kodifikationswerke, 8) Die Rabbinerbibel; 9) Geschichte des Judentums in Antike und Mittelalter; 10) Geschichte des Judentums in der Neuzeit; 11) Jüdische Religion: Feste und Feiertage; 12) Jüdische Religion: Riten und Bräuche; 13) Der Synagogengottesdienst; 14) Sefardische, aschkenasische und orientalische Traditionen; 15) Architektur der Synagoge; 16) Orthodoxe, konservative und liberale/reformierte jüdische Gemeinden; 17) Der Staat Israel. – Das Modul beinhaltet eine Einführung in die wichtigsten Lexika, Wörterbücher, Grammatiken, Nachschlagewerke, eine Einübung der Bibliotheksrecherche zur Judaistik/Hebraistik sowie Buch und Handschriftenkunde.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: BA Kernfach und Ergänzungsfach Jüdische Studien; Ergänzungsfach Jiddistik; geeignet für das Studium Universale und den fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: keine | ||||
8 | Prüfungsformen: mündliche Prüfung | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Teilnahme Abschlussprüfung: Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 2 | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots: Einmal jährlich. | ||||
12 | Modulbeauftragter: Lektor: NN | ||||
Basismodul B: Hebräische Sprache I – Biblisches Hebräisch | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. - Pflicht | work load 300 h (+ 180 h) | Kreditpunkte 16 | Studiensemester 1./2. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: SK: Hebräisch – Bibel I SK: Hebräisch – Bibel II | Kontaktzeit 4 SWS/60 h 4 SWS/60 h | Selbststudium 90 h 90 h | Kreditpunkte 5 5 (+6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziel: Hebraicum. Einführung in das Biblische Hebräisch mit vokalisiertem Text, Vermittlung der Grammatik, so dass die Studierenden in die Lage versetzt werden, die Sprachprüfung des Hebraicum (es gelten hierfür die üblichen Standards) nach 2 Semestern zu absolvieren.
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5 | Inhalte: Einführung in das Biblische Hebräisch mit vokalisiertem Text. Das biblische Hebräisch ist die erste Sprachstufe, die zu erlernen ist. Der Kurs umfasst eine Einleitung in die hebräische Sprache und Schrift, Konsonanten, Vokale, Lesezeichen, phonetische Besonderheiten; Grammatik: Artikel, Nomen, Pronomina, Verb, Anwendung der Zeitformen, Verbalsuffixe, die Modi. Hauptstütze des Kurses Biblisches Hebräisch ist das „Lehrbuch Bibel-Hebräisch“ von Thomas O. Lambdin (Giessen und Basel 31999), das sich an allgemeinen Standards des Hebraicum orientiert, so dass es ein großes Grammatikpensum bietet (nahezu die komplette Formenlehre des Verbs und des Substantivs sowie wesentliche Kapitel der Syntax).
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: keine | ||||
8 | Prüfungsformen: Übersetzungsklausur; mündliche Prüfung | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Teilnahme. Abschlussprüfung: Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots jährlich | ||||
12 | Modulbeauftragter: Lektor: NN | ||||
Basismodul C: Hebräische Sprache II - Modernhebräisch | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. –
Pflicht | work load 120 h (+ 180 h) | Kreditpunkte 16 | Studiensemester 3./4. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: SK: Modernhebräisch (Iwrith) I SK: Modernhebräisch (Iwrith) II | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 30 h 30 h | Kreditpunkte 2 2 (+6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziel: Selbständige Lektüre mittelschwerer, unvokalisierter hebräischer Texte; leichte bis mittelschwere hebräische Konversation. | ||||
5 | Inhalte: Einführung in die modernhebräische Sprache: Lektüre und Konversation. Eine Hauptaufgabe innerhalb des Basismoduls C besteht darin, die Studierenden an das unvokalisierte Lesen zu gewöhnen. In dem Basismodul C soll der aktive Sprachgebrauch im Vordergrund stehen: Neben dem Lesen von unvokalisierten Texten rücken das Sätzebilden (schriftlich wie mündlich), die leichte Konversation (auf Fragen antworten), das Umformen von Kontruktionen etc. in den Mittelpunkt. Im Bereich der Grammatik soll vor allem Qal, Pi´el, Hitpa´el und Hif´il sowie ansatzweise der Nif´al trainiert werden; alle Binjanim und Gsarot kommen vor. Der Kurs Modernes Hebräisch arbeitet mit dem Lehrbuch „‘Et la-‘iwrit“, Stufe alef, hrsg. von Ha-merkas le-tekhnologija chinukhit, Tel Aviv 1992, das Lese-, Schreib-, Hör- und Sprechfähigkeiten vermittelt. Wie beim Spracherwerb nicht nur in Israel bewährt, wird nur ein kleiner Teil der Grammatik eingeführt, da die Anfänger zunächst eher sehr einfaches Hebräisch zur Bewältigung des Alltagslebens benötigen.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: keine | ||||
8 | Prüfungsformen: Übersetzungsklausur: Modernhebräisch | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Teilnahme Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 6 CP. | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
6 | Häufigkeit des Angebots: jährlich | ||||
7 | Modulbeauftragte und hauptamtliche Lehrende: Lektor: NN | ||||
Basismodul D: Hebräische Sprache III – Mischna-Hebräisch, Mittelalterliches Hebräisch | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. – Pflicht [Kernfach] | load work 300 h (+0 bis 180 h) | Kreditpunkte 14 - 16 | Studiensemester 3./4. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: SK: Rabbinische Literatur I SK: Mittelalterliche Literatur I SK: Rabbinische Literatur II SK: Mittelalterliche Literatur II | Kontaktzeit 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium 60 h 30 h 60 h 30 h | Kreditpunkte 3 2 3 (+ 0 bis 6) 2 (+ 0 bis 6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziel: Selbständige Lektüre mittelschwerer Mischna hebräischer Texte und des mittelalterlichen Hebräisch. | ||||
5 | Inhalte: Rabbinische Literatur I: An ausgewählten hebräischen Texten der Mischna, dem bis etwa 200 ausgebildeten traditionellen jüdischen Religionsgesetz, soll das Grundwissen über Inhalt, Form und Struktur des Textkorpus vermittelt werden. Gelesen werden neben dem Traktat Avot ausgewählte Abschnitte aus allen sechs Ordnungen der Mischna. Dazu wurde institutsintern ein Reader erstellt, der einen repräsentativen Querschnitt von mittelschweren Mischna-Texten enthält, die aufgrund ihrer Thematik häufig Gegenstand in weiterführenden rabbinischen Diskussionen sind und deren Vokabular in rabbinischen Texten späterer Generationen häufig wiederkehrt. Rabbinische Literatur II: An einer Schrift aus der Gruppe der Midraschim (Bibelauslegung) soll Übersetzung und Analyse rabbinischer Schriften eingeübt werden. Neben der sprachlichen und inhaltlichen Erschließung der jeweils ausgewählten Schrift steht dabei eine allgemeine Einführung in die Analyse rabbinischer Werke und, da rabbinische Schriften den versierten Umgang mit hermeneutischen Regeln voraussetzen, eine Einführung in die rabbinische Hermeneutik (Funktion und Anwendung der maximal 32 Auslegungsregeln). Im Gegensatz zu Kurs I wird in Kurs II eine auszuwählende Gesamtschrift fortlaufend gelesen, übersetzt und interpretiert. Mittelalterliche Literatur I, II Die mittelalterliche hebräische Literatur weist nicht nur eine Weiterentwicklung des Mischna-Hebräischen auf, sie zeichnet sich auch dadurch aus, dass neue Literaturgattungen entstehen: Autorenliteratur, Kodifikationswerke, Responsen, Chroniken, Gebetbücher, Dichtung, philosophisch-theologische Abhandlungen etc. Aus der Fülle des Materials, das zu großen Teilen nur in Hebräisch vorliegt (und daher für Studierende mühsamer vorzubereiten und übersetzen ist als im Vergleich mit einer bereits vorliegenden Übersetzung) und noch breite Forschungsfelder bietet, sind charakteristische Texte auszuwählen und in die jeweilige Literaturgattung und Sprache der Epoche einzuleiten.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kernfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: Hebraicum (erfolgreicher Abschluss der Basismodule B und C). | ||||
8 | Prüfungsformen: Mündliche Prüfung oder Übersetzungsklausur, wahlweise: Textabschnitte Mischna-Hebräisch oder mittelalterliches Hebräisch. | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige aktive Teilnahme Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 4 – 6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots jährlich | ||||
12 | Modulbeauftragter: Lektor (N.N.) Hauptamtliche Lehrende: Börner-Klein; Rohrbacher; Lektor: N.N. | ||||
Aufbaumodul A: Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. – Pflicht (Kernfach)/ Wahlpflicht (Ergänzungsfach) | work load 180 h (+ 120 bis 180 h) | Kreditpunkte 6 bis 12 | Studiensemester 3./4. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: SK/Ü Hebräische Konversation AS Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart I AS Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart II | Kontaktzeit 2 SWS/30 h
2 SWS/30 h
2 SWS/30 h | Selbststudium 30 h
30 h
30 h | Kreditpunkte 2
2
2 (+ 0 – 6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziele: Die Veranstaltungen dieses Moduls dienen dem Ausbau der Sprachkompetenz im Umgang mit literarischen hebräischen Texten und in der Konversation. Ziel ist selbständiges Lesen mittelschwerer belletristischer und wissenschaftlicher hebräischer Texte unter Rückgriff auf adäquate Lexika. | ||||
5 | Inhalte: In diesem Modul geht es darum, die Literatur, die nach der Wiederbelebung der hebräischen Sprache entstanden ist, daraufhin zu untersuchen, welchen Platz sie innerhalb des literarischen Systems Israels einnimmt und welche Themen in der israelischen Gegenwartsliteratur zur Sprache kommen. Es geht außerdem darum zu zeigen, wie die gesprochene hebräische Sprache, die sich zunächst an biblischen und rabbinischen Sprachmustern orientierte, „alltagstauglich“ wurde. Es geht drittens darum, wissenschaftliche hebräische (vorwiegend zur literaturwissenschaftlichen Fragen Stellung nehmende) Beiträge zu lesen, um den Umgang mit hebräischer Sekundärliteratur einzuüben.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an den Basismodulen B und C (Hebraicum) | ||||
8 | Prüfungsformen: mündliche Prüfung oder Studienarbeit zum AS „Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart II“ (4-6 CP) [Kernfach] Studienarbeit zum AS „Hebräische Sprache und Literatur der Gegenwart II“ (6 CP) [Ergänzungsfach]. | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige und aktive Teilnahme Abschlussprüfung | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots jährlich | ||||
12 | Modulbeauftragter: Lektor (N.N.) Hauptamtlich Lehrende: Lektor (N.N.); C 4 (N.N.); Börner-Klein | ||||
13 | Sonstiges: Im Ergänzungsfach ist eine Abschlussprüfung in einem der gewählten Aufbaumodule obligatorisch. | ||||
Aufbaumodul B: Mehrheitskultur - Minderheitskultur | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. - WP | work load 180 h (+ 120 bis 180 h) | Kreditpunkte 6 - 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS Vorlesung/Aufbauseminar | Kontaktzeit
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h 30 h 30 h | Kreditpunkte
2 2 2 (+ 0 bis 6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziele: Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas. | ||||
5 | Inhalte: Die in diesem Modul zusammengeführten Veranstaltungen befassen sich unter verschiedenartigen Fragestellungen mit unterschiedlichen Aspekten jüdischer Existenz in einer nichtjüdischen Umwelt. Sie beleuchten ebenso die Wirkungen der Wechselbeziehungen mit der Mehrheitskultur wie auch die Bedeutung autonomer Ausprägungen jüdischer Kultur.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen Erfolgreiche Teilnahme an den Basismodulen A, B und C | ||||
8 | Prüfungsformen: Mündliche Prüfung, Hausarbeit oder Studienarbeit | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten. Regelmäßige, aktive Teilnahme Abschlussprüfung Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 4-6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots Jedes zweite Jahr | ||||
12 | Modulbeauftragter: Prof. Rohrbacher Hauptamtlich Lehrende: C 4 (N.N.), Rohrbacher, Börner-Klein | ||||
13 | Sonstiges: Im Ergänzungsfach ist eine Abschlussprüfung (Studienarbeit, 6 CP) in einem der gewählten Aufbaumodule obligatorisch. | ||||
Aufbaumodul C: Tradition und Wandel im Judentum | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. - WP | work load 180 h (+ 120 bis 180 h) | Kreditpunkte 6 - 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS Vorlesung/Aufbauseminar | Kontaktzeit
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h 30 h 30 h | Kreditpunkte
2 2 2 (+ 0-6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziele: Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas. | ||||
5 | Inhalte: Die Veranstaltungen dieses Moduls widmen sich den Voraussetzungen, Bedingungen und Wirkens des Ringens um Kontinuität oder Veränderung im Judentum.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an den Basismodulen A, B und C | ||||
8 | Prüfungsformen: Mündliche Prüfung, Hausarbeit oder Studienarbeit | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige, aktive Teilnahme Abschlussprüfung Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 4-6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in de Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots Jedes zweite Jahr | ||||
12 | Modulbeauftragter: C 4 (N.N.) Hauptamtlich Lehrende: C 4 (N.N.), Rohrbacher, Börner-Klein | ||||
13 | Sonstiges: Im Ergänzungsfach ist eine Abschlussprüfung (Studienarbeit, 6 CP) in einem der gewählten Aufbaumodule obligatorisch. | ||||
Aufbaumodul D: Jüdische Identität – Einheit und Vielfalt | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. - WP | work load 180 h (+ 120 bis 180 h) | Kreditpunkte 6 bis 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS Vorlesung/Aufbauseminar | Kontaktzeit
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h 30 h 30 h | Kreditpunkte
2 2 2 (+ 0 bis 6) | |
3 | Gruppengröße: ca. 20 | ||||
4 | Qualifikationsziele: Die selbständige, wissenschaftliche Bearbeitung eines Problembereiches innerhalb des Rahmenthemas. | ||||
5 | Inhalte: Die Veranstaltungen dieses Moduls befassen sich mit den vielfältigen Ausprägungen jüdischer Identität in Geschichte und Gegenwart und mit den konkurrierenden Antworten auf die Frage: was ist Judentum.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen Erfolgreiche Teilnahme an den Basismodulen A, B und C | ||||
8 | Prüfungsformen: Mündliche Prüfung, Hausarbeit oder Studienarbeit | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten. Regelmässige, aktive Teilnahme Abschlussprüfung Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 4-6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots Jedes zweite Jahr | ||||
12 | Modulbeauftragter: C 4 (N.N.) Hauptamtlich Lehrende: C 4 (N.N.), Rohrbacher, Börner-Klein | ||||
13 | Sonstiges: Im Ergänzungsfach ist eine Abschlussprüfung (Studienarbeit, 6 CP) in einem der gewählten Aufbaumodule obligatorisch. | ||||
Aufbaumodul E: Israel – Staat und Gesellschaft | |||||
Kennnummer: Stg. - Modulnr. – WP | work load 180 h (+ 120 bis 180 h) | Kreditpunkte 6 bis 12 | Studiensemester 3./4. oder 5./6. | Dauer 2 Semester | |
1/2 | Lehrveranstaltungen/Lehrformen: 3 Lehrveranstaltungen zu je 2 SWS Vorlesung/Aufbauseminar | Kontaktzeit
2 SWS/30 h 2 SWS/30 h 2 SWS/30 h | Selbststudium
30 h 30 h 30 h | Kreditpunkte
2 2 2 (+ 0-6) | |
4 | Qualifikationsziele: Wissenserwerb über die Vorgeschichte Israels, den modernen Staat, seine Innen- und Außenpolitik sowie den Nahostkonflikt, so dass divergierende Standpunkte zum Thema Israel auf wissenschaftlichem Niveau analysiert und diskutiert werden können. Lernziele sind: Überblick über die Landeskunde Israels; zur Vorgeschichte Israels: fundierte Einordnung biblischer und rabbinischer Schriften als Geschichtsquelle zum Thema; Einsicht in unterschiedliche Konzepte des Zionismus; selbständige Bearbeitung einzelner Fragestellungen zum Bereich Religion, Kultur und Gesellschaft in Israel.
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5 | Inhalte: In den Veranstaltungen des Moduls werden die Geschichte und die Gegenwart des Staates Israels und der israelischen Gesellschaft unter Einbeziehung des nahöstlichen Kontextes thematisiert. Das Modul besteht aus folgenden drei Teilen: Geschichte Israels I: von biblischer Zeit bis zur Mandatszeit; Geschichte Israels II: Zionismus; Staatsgründung, Staatskunde; Nahostkonflikt; Geschichte Israels III: Religion, Kultur, Gesellschaft.
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6 | Verwendbarkeit des Moduls: Jüdische Studien als Kern- und Ergänzungsfach. | ||||
7 | Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an den Basismodulen A, B und C | ||||
8 | Prüfungsformen: Mündliche Prüfung, Hausarbeit oder Studienarbeit | ||||
9 | Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Regelmäßige, aktive Teilnahme Abschlussprüfung Anzahl der Kreditpunkte für die Prüfung: 4-6 CP | ||||
10 | Stellenwert der Note in der Endnote: einfache Gewichtung | ||||
11 | Häufigkeit des Angebots: Jedes zweite Jahr | ||||
12 | Modulbeauftragter: Börner-Klein Hauptamtlich Lehrende: C 4 (N.N.), Rohrbacher, Börner-Klein | ||||
13 | Sonstiges: Im Ergänzungsfach ist eine Abschlussprüfung (Studienarbeit, 6 CP) in einem der gewählten Aufbaumodule obligatorisch. | ||||
