ILIAS-Lernmodul „Lesekompetenz Fraktur“

Über das Lernmodul
Das Lernmodul ist ein Einführungskurs in das Lesen von Frakturtypographien des 15. bis 20. Jahrhunderts. Im Verlauf des Kurses sollen die Studierenden Lesekompetenzen im für diese Typographien entwickeln, mit Sonderzeichen (Ligaturen) vertraut gemacht werden und in die Lage versetzt werden, in Fraktur gesetzte Texte zeichengetreu zu transkribieren.
Der Kurs besteht aus einer Einführung in die Entwicklung der Fraktur vom Beginn des Buchdrucks bis ins 20. Jahrhundert, in der verschiedenste Typen gebrochener Schriftarten vorgestellt und Sonderzeichen erläutert werden. Darauf folgt eine Testeinheit, in der die Studierenden ausgewählte Passagen digitalisierten Quellentextes aus allen inbegriffenen Jahrhunderten und Schrifttypen zur Lektüre bekommen und über Freieingabefelder deren Transkription üben können. Nach der Übung erhalten die Studierenden eine Übersicht über eventuelle Fehler und eine Möglichkeit zur Wiederholung am selben oder einem anderen Text. Die Übungseinheit bleibt nach einmaligem Aufrufen für den Studierenden freigeschaltet und ist beliebig oft wiederholbar; Fehlerquoten werden jeweils am Ende einer Sitzung als Selbstevaluation angezeigt. Ziel des Kurses ist eine fehlerfreie Beherrschung der Lektüre und der Transkription sämtlicher Frakturtypen.
Das Angebot ist nicht veranstaltungs- oder fachgebunden und stellt Schlüsselqualifikationen für das Arbeiten mit historischem Text bereit. Diese Kompetenzen sind sowohl für Studierende der Geschichtswissenschaft als auch für Studierende anderer Fächer der philosophischen Fakultät, deren Lehrinhalte historische Perspektiven oder Literatur mit einschließen, eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der bisherigen Angebote im Bereich der Vermittlung von Sprachkompetenzen.
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Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Tobias Winnerling (winnerlingphil.uni-duesseldorfde).

