Anna Durwen M.A.
Wissenschaftliche Hilfskraft
Gebäude 23.31, Ebene 06, Raum 74
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Tel.: 0211-81-10788
E-Mail: anna.durwengmxde
Studium:
Studium der Mittleren Geschichte, Kunstgeschichte und Neueren und Neuesten Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Im WS 2009 Magisterarbeit "Formen der Erinnerung – Arbeit am Text. Bearbeitungsprozesse der Konventschronik der Nürnberger Clarissen", Erstgutachterin Prof. Dr. Eva Schotheuber, Zweitgutachterin Prof. Dr. Christel Meier-Staubach.
Seit SoSe 2011 Promotions in Mittelalterlicher Geschichte, Kunstgeschichte sowie Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Schwerpunkte:
Paläographie, Kodikologie, Buchdruck, Buchmalerei, mittelalterliche Bettelorden und Bettelordensarchitektur
Tätigkeiten:
Mai 2008 – Dezember 2008 | SHK im Exzellenzcluster der WWU Münster, Projekt C5 „Politik und Religion“ bei Dr. Sita Steckel |
Dezember 2008 – Juli 2010 | SHK im DFG-Projekt „Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern“ bei Prof. Dr. Eva Schlotheuber und Almut Breitenbach |
August 2010 – März 2011 | WHK im DFG-Projekt „Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern“ bei Prof. Dr. Eva Schlotheuber und Almut Breitenbach |
seit April 2011 | WHK am Historischen Institut der HHU Düsseldorf bei Prof. Dr. Eva Schlotheuber |
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Promotionsvorhaben:
Die bereits im Zuge der Magisterarbeit sowie während der Beteiligung an der studentischen Gruppe "Schreib die Reformation von Munchen gancz daher – Teiledition und historische Einordnung der Nürnberger Klarissenchronik (um 1500)" gewonnen Erkenntnisse sollen mit dem Promotionsvorhaben vertieft und in einem größeren Rahmen weiterverfolgt werden: Anhand der spätmittelalterlichen Nürnberger Klarissenchronik können die gemeinschaftlichen Schreibprozesse und die Arbeitsmethodik im Nürnberger Skriptorium analysiert werden, wobei insbesondere auch der Mitarbeit der Franziskanerbrüder nachzugehen ist. Die Quellenlage bietet dabei die Möglichkeit zu einer exemplarischen Studie in einem bisher wenig erforschten Gebiet.
Geplant ist eine Edition der deutschen Reinfassung und des deutschen Konzeptes, in deren Rahmen auch die lateinische Fassung sowie weitere, bisher nicht untersuchte Überlieferungen eine Berücksichtigung erfahren. Mithilfe dieses Vergleichs können neben einer möglichst transparenten Darstellung der Arbeitsvorgänge ferner Aussagen zu Funktion und Gebrauch sowie zu dem intendierten Rezipientenkreis der Chronik getroffen werden.
Erstmalig findet zudem ein Vergleich der Nürnberger Klarissenchronik mit den bekannten "Denkwürdigkeiten der Caritas Pirckheimer" (entstanden um 1524–1528) statt. Für beide Quellen wird damit ein neues Licht auf den jeweiligen Entstehungsprozess und die daran Beteiligten, auf die Funktion der Texte sowie auf die Überlieferungssituation geworfen.
Publikationen:
verschiedene Beiträge in "Schreib die Reformation von Munchen gancz daher – Teiledition und historische Einordnung der Nürnberger Klarissenchronik (um 1500)", in Druckvorbereitung.
Art. "Deutsche Konzeptfassung der Nürnberger Klarissenchronik", in: Franziskus – Licht aus Assisi (Katalog zur Ausstellung Diözesanmuseum Paderborn 2011–2012), hgg. von Christoph Stiegemann, Heinz-Dieter Heimann und Bernd Schmies, in Druckvorbereitung.
