von Melanie Hömberg
Über die Frühgeschichte des Pütrich-Seelhauses ist wenig bekannt. Wahrscheinlich wurde es Anfang des 13. Jahrhunderts in der Nähe einer kleinen Christophoruskapelle gegründet. Erste verlässliche Informationen sind erst zum Jahr 1284 überliefert, als Herzog Ludwig der Strenge den ersten und den zweite Orden des Franziskus in München neu ordnete. Hierbei lenkte er sein Augenmerk auch auf die weltlich lebenden, sich der Krankenpflege widmenden Seelschwestern, die in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Franziskanerklosters St. Anton und der Residenz lebten. Im selben Jahr nahm die Frauengemeinschaft die Drittordensregel des heiligen Franziskus an und wurde von den Franziskanern seelsorgerisch betreut.
Die erste Verbindung zu der Münchner Ratsfamilie Pütrich ist erst 1365 nachzuweisen. In diesem Jahr stiftete Ludwig Pütrich eine größere Geldsumme zum Ausbau des Seelhauses und legte damit den Grundstein für die enge Beziehung zwischen dem Seelhaus und der Stifterfamilie. Im Jahr 1387 veranlassten die Brüder Hans und Heinrich Pütrich, wohl Ludwigs Söhne, die Ausarbeitung einer strengen Hausordnung durch den Visitator und Minoritenkustos Vincenz Ridler. Trotz dieser Verschärfung der weltlichen Drittordensregel, welche die Gelübde der Armut, Keuschheit, des Gehorsams und der Klausur nicht enthielt, wandte sich Herzog Albrecht IV. im Zuge seiner Reformierungen der Münchner Klöster 1484 auch diesem Konvent zu. Auf Anraten des Freisinger Bischofs Sixtus von Tannenberg und mit Zustimmung der Pütrich forderte er die Annahme der strengen Observanz. Allerdings legte nur eine Terziarin öffentliche Profess ab, während die übrigen es vorzogen, sich in einem bischöflichen Haus in Freising weiterhin der Krankenpflege zu widmen. Der sich neu bildende Konvent setzte sich aus Frauen aus dem Münchner Patriziat zusammen, die sich v.a. mit der Textilherstellung beschäftigten. Auch wenn im Pütrichkloster, das nun den Franziskanern der strengen Observanz unterstellt war, ab diesem Zeitpunkt eine monastische Lebensweise herrschte, wurden das Klausurgebot und die schwarze Nonnentracht erst im 17. Jahrhundert in den Kanon der Gelübde aufgenommen. Das Ansehen des Klosters stieg nach der Reform so sehr, dass 1508 sogar Herzog Albrechts Witwe Kunigunde in das Kloster eintrat und dort bis zu ihrem Tod 1520 verweilte.
Seiner Aufhebung im 18. Jahrhundert konnte das Kloster zunächst durch die Einrichtung einer Mädchenschule entgehen. Die endgültige Säkularisation geschah jedoch schließlich 1802, in deren Verlauf der Konvent in das Franziskanerinnenkloster Reutberg umgesiedelt wurde.
Lit.: Hufnagel, Maximilian Joseph, Franziskanerinnenkloster der Pütrichschwestern z. hl. Christophorus in München, in: Bavaria Franciscana Antiqua 3 (1957), S. 273–307.
Link: Präsentation des Pütrichklosters bei dem Projekt Klöster in Bayern vom Haus der Bayerischen Geschichte.
KA: | Katalogisat | |
|---|---|---|
DG: | Digitalisat bei der Bayerischen Staatsbibliothek München | |
HSC: | Eintrag im Handschriftencensus | |
MR: | Eintrag im Marburger Repertorium | |
* | Asterisken vor den Signaturen kennzeichnen durch das Projekt neu bzw. erstmals beschriebene Handschriften. | |
? | Vermutungen werden mit „?“ gekennzeichnet. | |
[ ] | Eckige Klammern kennzeichnen erschlossene Informationen. | |
e. | eingetreten | |
n. | nachgewiesen/ erwähnt | |
† | gestorben | |
Inhalt: | Weichen die Angaben von der Handschriftenbeschreibung ab, handelt es sich um Ergänzungen, Präzisierungen oder Korrekturen. | |
Entstehungsort, -zeit/ Provenienz: | Entstehungsort und -zeit werden immer vor der Provenienz (Bibliotheksheimat) genannt. Diese Unterscheidung entfällt jedoch bei Übereinstimmung beider Orte. |
|---|---|
Personennamen: | Die Schreibung von Personennamen wurde nach dem Namensregister des HStA vereinheitlicht. |
Lebensdaten: | Lebensdaten werden, sofern bekannt, bei der Erstnennung der Person angegeben. |
Die Tabellen präsentieren den aktuellen Bearbeitungsstand und werden fortlaufend ergänzt.
Aus dem Pütrichkloster sind keine liturgischen Bücher überliefert, denn die Schwestern übernahmen das Breviergebet erst 1621 bei der zweiten Reformierung des Konvents. Nach der Tertiarenregel leisteten die Schwestern ein Offizium aus einer bestimmten Anzahl Paternoster und Ave Maria. Das gedruckte Missale, das als einziges liturgisches Buch hier aufgeführt wird, stammt aus dem Besitz Herzog Albrechts von Bayern und seiner Gemahlin Kunigunde, über die es theoretisch ins Pütrichkloster gelangt sein kann. Es findet sich jedoch kein Hinweis darauf, dass sich das Missale einmal im Buchbestand des Klosters befand.
Signatur | BSB-Ink | Inhalt | Entstehungsort und -zeit | KA | DG | HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Rar. 201 | M-414,3 | Missale Augustanum [Dillingen:] Johann Sensenschmidt, 1489.01.10.
| Herzog Albrecht IV. († 1508) und Herzogin Kunigunde von Bayern († 1520, gemaltes Allianzwappen im Vorderdeckel). [Pütrichkloster?]; vgl. Geldner (1975), S. 117–125. |
|
von Almut Breitenbach
– in Bearbeitung –
Signatur | BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Clm 29290(5 |
Fragment einer Bibel-Konkordanz |
14. Jh. |
|
|
| |
2 Inc.c.a. 579 a(2 | B-487,1 |
Biblia (dt.) |
Vorbesitzer: Matthaeus Veldner |
|
|
|
Cgm 459 |
Ps.-Gregor der Große (Robertus de Tumbalene): Auslegung des Hohelieds (dt.) |
Bayern, 1446 Pütrichkloster |
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|
| |
Cgm 4477 |
Kalender. St. Trudperter Hohes Lied. Passionen. Kurztexte. Franziskuslegende |
Pütrichkloster, 1510 Hand I (–325v, 326v–329v) Hand Rosina von Kammer (325v–326r. Schwester von Veronica von Kammer [e. 1498] und Ehefrau von Stefan von Schmiehen) |
|
|
| |
Cgm 4478 |
St. Trudperter Hohes Lied. Myrrhenbüschel-Traktat. Passionen. Psalmen |
Pütrichkloster, 1510 Hand G |
|
|
| |
Cgm 4479 |
St. Trudperter Hohes Lied. Fünf Freuden Christi. Geistlicher Sendbrief |
Pütrichkloster, 1509 Besitzerin: Anna Romigin 1592 (n. 1578) Hand E (1r–6v Korrekturen) Hand H (1r–172r) |
|
|
| |
München, |
Canticum canticorum, lat. (Blockbuch) |
[Deutschland], [ca. 1469/70] Pütrichkloster |
|
|
Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.
Signatur | BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
MR |
|---|---|---|---|---|---|---|
2 Inc.c.a. 1590 | E-88,1 |
Erklärung der zwölf Artikel des christlichen Glaubens |
Pütrichkloster |
|
|
|
Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 2 | Der Tugenden Buch | 14./15. Jh. Pütrichkloster | ||||
Cgm 96 |
|
Das Leben der Jungfrau Maria, nach den Evangelien und den Kirchenvätern betrachtet. Traktat über gerechte und betrogene Andacht. |
15. Jh. |
|
|
|
Cgm 381 |
|
Franziskuslegenden |
Bayern, Anfang 16. Jh. Hand H |
|
|
|
Cgm 387 |
|
Legenden der hll. Franziskus und Klara von Assisi. |
Bayern, 3. V. 15. Jh. |
|
|
|
Cgm 451 |
|
St. Ursula, Legenden und Gebete. Nachfolge Christi. Vision Georgs von Ungarn. |
Bayern, I: 1. V. 16. Jh., II: 2. H. 15. Jh. |
|
|
|
2 Inc.c.a. 387 |
H-10,1 |
Der Heiligen Leben. Winter- und Sommerteil | Pütrichkloster |
|
... |
|
2 Inc.s.a. 743 i 2 Inc.s.a. 743 i/1 | I-444,1 V-228,1 | Johannes de Hildesheim: Historia trium regum [Viola sanctorum fratrum minorum (dt.)] | Pütrichkloster | |||
Rar. 330 |
V-261,1 |
Vitas patrum <dt.> | Pütrichkloster |
|
|
|
Res/ 2 P. lat. 723 |
|
Hieronymus, Sophronius Eusebius: Der heiligen Altväter Leben, wie sie ihr hl. Leben in der Einöde vollbracht haben. |
Pütrichkloster |
|
|
|
Rar. 1706 |
|
Stettfelder, Nonnosus: Dye legend und leben des Heyligen sandt Keyser Heinrichs Bamberg: Johann Pfeil, 1511 |
Pütrichkloster |
|
|
Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar. Erst im 18. Jahrhundert wird von den Pütrichschwestern eine Chronik verfasst („Himmlisches Manna etc.“), zu der sich Vorarbeiten im Archivmaterial erhalten haben.
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 348 |
|
Plenar. Beichttraktat. Marienleben |
Bayern und Böhmen, 2. H. 15. Jh. Pütrichkloster |
|
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Cgm 1122 |
|
Breviarium Romanum (dt.) für Franziskaner, Bd. I, Temporale |
Ostschwaben, um 1513 Pütrichkloster |
|
|
|
Cgm 1123 |
|
Breviarium Romanum (dt.) für Franziskaner, Bd. II Sanctorale? |
Ostschwaben, um 1513 Pütrichkloster |
|
|
|
2 Inc.c.a. 1932 |
P-591,1 |
Plenarium (dt.) Augsburg: Johann Schobser, 1487.11.06. |
BOSDIL (unaufgelöstes Monogramm, evtl. einer Klosterbibliothek) Pütrichkloster. |
|
|
|
2 Inc.c.a. 2852 |
P-595,2 |
Plenarium (dt.) Augsburg: Anton Sorg, 1493.09.27. |
Pütrichkloster |
|
|
|
Rar. 2066 |
|
Ewangeli und Epistel. Mit anfang der Meßpsalmen vnd Collecten teütsch mit figuren vnd etlich schön Gloß über Die Ewangelia. Augsburg: Johann Miller, 1515 |
|
|
|
|
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 4481 |
|
Auslegung der Psalmen und Lectiones des Officium parvum BVM, des Officium defunctorum und der Bußpsalmen. |
Pütrichkloster, 1533 Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner († 1534) Susanna Gartner († 1573) Hand Eufrosina Gartner (1r–21r, 68r–269r) |
|
|
|
Cgm 4483 |
|
Heinrich von St. Gallen. Gebete. Spruchsammlungen. Vater-unser-Auslegung. |
Bayern, I: 3. V. 15. Jh., II: 1457 Pütrichkloster |
|
|
|
Cgm 4485 |
|
Betrachtungen und Gebetsanweisungen zu den Meßtexten von Advent bis Ostersamstag. |
Nordbayern (Nürnberg, Klarakloster?), 1. V. 16. Jh. Pütrichkloster |
|
|
... |
Cgm 4635 |
|
Gebete. Exzerpte aus Ludolf von Sachsen, Elsbeth von Oye. Kurztexte. |
München, teilweise Pütrichkloster, 1. V. 16. Jh. Hand A (95r–96v, 97r–99v) |
|
|
... |
Signatur | BSB-Ink | Inhalt | Entstehungsort und -zeit | KA | DG | HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 305 |
| 'Grieshabersche Predigtsammlung', Sonn- und Festtagspredigten | Bayern, 1438 Pütrichkloster Mit Cgm 306 dem Konvent geschenkt von Jakob Pütrich von Reichertshausen († 1469). | |||
Cgm 306 |
| 'Grieshabersche Predigtsammlung', Heiligenpredigten, Legenden aus 'Der Heiligen Leben' | Bayern, 1. H. 15. Jh. Pütrichkloster | |||
Cgm 350 |
| Bernhard von Clairvaux: Hoheliedpredigten 1–81 (dt.) | Bayern, 1498 Pütrichkloster | |||
Cgm 854 |
| 'Der Frankfurter'. Predigt | München, I. zwischen 1528–1534, II: Ende 15. Jh. Pütrichkloster Hand Eufrosina Gartner (95r–170v) Hand Agnes Kiener (Oberin bis 1490) (180r–187v) Hand G (171r–179r)? | |||
Cgm 4338 |
| Predigtzyklus über die sieben Gaben des hl. Geistes, Teil I | Pütrichkloster, Anfang 16. Jh. Hand A (25v–30r u.ö., bis 217r) Hand B (4r–13r u.ö., bis 171r) Hand H (13v–20r u.ö., 438r–589v) |
| ||
Rar. 2241 |
| Geiler von Kaysersberg, Johannes: Die Emeis oder Quadragesimale. Straßburg: Johann Grüninger, 1516 |
|
|
| |
2 P. lat. 866 |
| Geiler von Kaysersberg, Johannes / Adelphus, Johannes: Passion des Herrn Jesu, per Quadragesimam Straßburg: Johann Grüninger, 1514 |
|
|
|
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC/ MR | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 2 | Der Tugenden Buch | 14./15. Jh. Pütrichkloster | |||||
Cgm 46 |
|
Johann Geiler von Kaysersberg: Schiff der Reu' |
1512 von Johannes Eck († 1543) für die verwitwete Herzogin Kunigunde von Bayern im Münchner Pütrichkloster angefertigt. |
|
|
| |
Cgm 100 |
|
‚Der Minnebaum‘ (‚Arbor amoris‘), dt. |
14. Jh. Pütrichkloster Besitzerin (16. Jh.): Schwester Margret Fassner |
|
|
| |
Cgm 202 |
|
Spiegel menschlicher Behaltnis. Geschichte des Hans Gartner, bis 1526 herzogl. bayer. Hofmundkoch, und seiner Kinder. |
Bayern 2. H. 15. /1. H. 16. Jh. [Eufrosina Gartner und Susanna Gartner?] Hand Susanna Gartner (fol. 52r–56v) Hand Eufrosina Gartner (Besitzeintrag) |
|
|
| |
Cgm 218 |
|
Thomas Peuntner. Nachfolge Christi. Heinrich Vigilis. Humbertus de Romanis. Meister Eckhart. Johannes von Indersdorf u.a. |
Bayern, 1487 |
| DG |
| |
Cgm 234 |
|
Marquard von Lindau. Seuse. 'Tafel der christlichen Weisheit'. |
Bayern, 1458 Pütrichkloster |
|
|
| |
Cgm 271 |
|
Dictasammlung über Gottes- und Nächstenliebe |
Bayern, um 1463 Pütrichkloster Besitzerin: Helena Wilprecht († 1548, Schwester von Beningna Wilprecht, e. 1510, † 1548) |
|
|
| |
Cgm 775 |
|
Johannes von Indersdorf: ‚Von dreierlei Wesen des Menschen‘, ‚Aus den Fürstenlehren‘. Spruchsammlung vom Eigenbesitz. Konrad (Spitzer): Büchlein von der geistlichen Gemahelschaft. |
Bayern, 1454 |
|
|
| |
Cgm 855 |
|
Geistliche Unterweisungen, Predigten, Exzerpte. |
München, 1. H. 16. Jh. (vor 1534) Pütrichkloster Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner Susanna Gartner Hand Eufrosina Gartner (1r–19r, 30v–80r, 83v–190v) Hand Susanna Gartner (191r–192v) |
|
|
| |
Cgm 1146 |
|
Johannes Chrysostomus: De reparatione lapsi (dt.) |
Augsburg, 1516 Pütrichkloster Vorbesitzerin: Herzogin Kunigunde von Bayern (Widmungsexemplar des Übersetzers Johannes Pinicianus für die Herzogin) |
|
|
| |
Cgm 4306 |
|
Buch von geistlicher Armut. Mystische Textstücke. |
Bayern, Anfang 16. Jh. Pütrichkloster |
|
|
| |
Cgm 4482 |
|
Unterweisung zur Vollkommenheit. Meister Eckhart: Reden der Unterscheidung. Stimulus amoris (dt.) |
Augsburg, 3. V. 15. Jh. Besitzerin: Beningna Wilprecht |
|
|
| |
Cgm 4657 |
|
Kalender. Ablässe zu Rom. Johannes von Indersdorf. Spruchsammlungen. Kurztexte. |
Bayern, I: 1. V. 16. Jh. (u.a. 1524), II: 4. V. 15. Jh. Teil I wohl im oder für das Pütrichkloster entstanden |
|
|
| |
Cgm 4703 |
|
25 Eigenschaften eines geistlichen Pilgrims |
Bayern, Anfang 2. V. 16. Jh. Pütrichkloster Ehemals zusammengebunden mit P. lat. 1119 |
|
|
| |
München,
|
|
Franciscus <de Retza>: Defensorium inviolatae virginitatis Mariae, lat. (Blockbuch) |
[Nördlingen], 1470 Pütrichkloster |
|
|
| |
2 Inc.c.a. 1360 |
O-104,1 |
Otto von Passau: [Die vierundzwanzig Alten oder der goldene Thron] Augsburg: Anton Sorg, 1483.10.14. |
Pütrichkloster |
|
|
| |
2 Inc.c.a. 2324 |
S-513,1 |
Speculum humanae salvationis (dt.) Augsburg: Peter Berger, 1489.02.06. |
Pütrichkloster |
|
|
| |
Rar. 713 Rar. 713/1 |
S-516,1 P-591,1 |
Speculum humanae salvationis (niederländ.) Culemborg: Johann Veldener, 1483.09.27. Boec van den Houte Culemborg: Johann Veldener, 1483.03.06 |
Pütrichkloster |
|
-DG
|
| |
2 Inc.s.a. 1015 |
B-529,1 |
Bindus (de Senis): Aureum bibliae repertorium (dt.) Augsburg: [Ludwig Hohenwang, c. 1477] |
Pütrichkloster Vorbesitzer: Jakob Mangmeister |
|
|
| |
4 Inc.c.a. 827 |
B-960,2 |
Buch der Kunst, dadurch der weltlich Mensch mag geistlich werden Augsburg: Johann Bämler, 1491.08.23. |
Pütrichkloster |
|
|
| |
4 Inc.c.a. 454 |
F-100,1 |
Pseudo-Vincentius Ferrerius: De fine mundi (dt.) [Augsburg: Anton Sorg, 14]86. |
Pütrichkloster |
|
|
| |
4 Inc.c.a. 1013 |
T-185,1 |
Thomas a Kempis: Imitatio Christi (dt.) [Augsburg: Johann Schobser], 1493.12.09. |
Pütrichkloster |
|
|
| |
P. lat. 1119 |
|
Thomas [a Kempis]: Nachfolgung Christi, und verschmehung aller eytelkait diser welt Augsburg: Philipp Ulhart d. Ä. 1531 |
Pütrichkloster Ehemals zusammengebunden mit Cgm 4703 |
|
|
| |
4 Asc. 1054 |
|
Johann von Staupitz, Ain säligs newes jar Von der lieb gottes München 1518 |
Pütrichkloster Text vom Verfasser gewidmet Herzogin Kunigunde von Bayern zu Neujahr 1518 |
|
|
| |
Cgm 5250/10b |
|
Lehren für Ordensleute (1 Blatt, Notizzettel) |
Pütrichkloster Hand A |
|
|
| |
Signatur | BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 110 |
Heinrich von St. Gallen: ‚Passionstraktat‘. Marquard von Lindau: ‚Eucharistie-Traktat‘ (Auszug). Beichttraktat. Gebete. |
15. Jh. Besitzerin: Beningna Wilprecht |
|
|
| |
Cgm 465 |
ABC zum Lob Christi |
Bayern, 1. V. 16. Jh. Pütrichkloster 2. Teil s. Cgm 1147 Hand X (1r–35v, 580r–630v; vgl. Angaben zu Cgm 4474) |
|
|
| |
Cgm 1147 |
ABC zum Lob Christi |
München, 1535 Pütrichkloster 1. Teil s. Cgm 465 Hand A |
|
|
| |
Cgm 853 |
Heinrich Vigilis von Weißenburg. Auszüge aus dem Schatzbehalter. Betrachtungen. Gebete. |
Bayern (München?), Anfang 16. Jh. Pütrichkloster Hand E (359r–370r) |
|
|
| |
Cgm 4473 |
Stephan Fridolin: Der geistliche Mai |
Pütrichkloster, 1529 Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner Susanna Gartner Hand Eufrosina Gartner |
|
|
| |
Cgm 4474 |
Stephan Fridolin: Schatzbehalter, Auszüge |
Pütrichkloster, 1507 Hand X (Berufsschreiber?, Vgl. Schneider, Handschriften, S. 47) Hand B (363v Randeintrag, 622v–623r Überschriften) |
|
|
| |
Cgm 4475 |
Stephan Fridolin: Schatzbehalter, Auszüge |
Pütrichkloster, Anfang 16. Jh. Vorbesitzerinnen: Barbara Renner (e. 1510, Oberin bis 1555) Ursula Prunner (n. 1548) Hand A (473r–495r) Hand B (1r–472v, 495r–510v) Hand X (511r--572r; vgl. Angaben zu Cgm 4474) |
|
|
| |
Rar. 293 a | F-263,2 |
Fridolin, Stephan: Schatzbehalter Nürnberg: Anton Koberger, 1491.11.08. |
Pütrichkloster |
|
|
|
Cgm 4476 |
Heinrich von St. Gallen. Ps.-Eckhart. Kurztexte und Gebete. |
I: Pütrichkloster, Anfang 16. Jh., II: Bayern, 2. V. 16. Jh., III: Ingolstadt-Gnadenthal (Tertiarinnen) für die Pütrichschwestern, 2. V. 16. Jh., u.a. 1533. Besitzerin: Barbara Widtmann (e. 1540 in Ingolstadt, e. im Pütrichkloster 1571) Hand Agnes Kiener (85r–97v, 127r–132v) Hand Elisabeth Peringer (110r–114r, 116r–125r; n. 1540, Chronistin des Ingolstädter Konvents) Hand Elisabeth Renner (Oberin in Ingolstadt ab 1524; Widmung 98r) Widmungen an: Cecilia Finck/Funck († 1543), Barbara Renner (e. 1510), Veronica von Kammer, die 4 Köchinnen des Pütrichhauses, alle Pütrichschwestern, die Doctor dichterin |
|
|
| |
Cgm 4484 |
Gebetbuch, u.a. aus dem Ebran-Gebetbuch des Johannes von Indersdorf |
Bayern, I: um 1500, II: kurz vor 1448 |
|
|
| |
Cgm 4597 |
Ps.-Anselm von Canterbury. Erbauliche Traktate und Sendbriefe, u.a. mit Exzerpten aus Seuse und Johannes von Indersdorf. Gebete. |
I: Bayern, 3. V. 15. Jh., II: Nordbayern, 1455. Vorbesitzerin von II: vllt. Ottilia von Absberg, Äbtissin von Niedermünster in Regensburg (1448–1468) Pütrichkloster Benediktbeuern Hand I (143r–147v) |
|
|
| |
Rar. 134 |
|
Taschenbüchlein aus dem Ries. Augsburg: Johann Otmar für Georg Diemer, 4.4.1510.
| Besitzerinnen: die Sittenpöckin [Anna Stumpf, e. 1529, Oberin bis 1567] Ursula Prunner (n. 1548) Marie Holzmayr, dann deren Tochter Christina Breitenbach, kurfürstliche Hofgärtnerin (1635). München, kurfürstliche Bibliothek (Exlibris). | DG |
| |
Rar. 134/1 | L-198,1 | Lob der Glieder Mariä. [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494] | ||||
Rar. 134/2 | B-394,1 | Bertholdus: Zeitglöcklein des Lebens und Leidens Christi. [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494] | ||||
Rar. 134/3 | B-543,1 | Suecica, Pseudo-Birgitta: Orationes quindecim (dt.). [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494] | ||||
4 L. impr. membr. 21 |
Das leiden Jesu Christi vnnsers erlösers. Sonders andächtiger lere Nutzperlicher betrachtung ausz den vier Euangelisten entlichen durch Wolffgang von Maen. in gesatzweisz bezwungen. Cum gratia et Priuilegio. Augsburg: Johann Schönsperger d. J., 1515. | Pütrichkloster Vorbesitzerin: Herzogin Kunigunde von Bayern |
|
|
|
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 4487 |
|
Drittordensregel. Anniversar des Pütrichklosters. David von Augsburg. |
Pütrichkloster, um Mitte 16. Jh. Hand Susanna Gartner (85r–101v, 136v–142v, 150r–152r, Rubriken) |
|
|
|
2 Inc.c.a. 1257 |
E-28,1 |
Eike von Repgow: Sachsenspiegel. Landrecht mit Glosse Augsburg: Johann Schönsperger, 1482.07.12 |
Pütrichkloster |
|
|
|
Stockholm, Kungliga Biblioteket, Coll(S) 545 |
|
Humbertus de Romanis: Auslegung über Sankt Augustins Regel. Übers. Johannes Meyer. [Ulm: Konrad Dinckmut, um 1488] |
Pütrichkloster |
|
|
|
Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.
Signatur |
BSB-Ink |
Inhalt |
Entstehungsort und -zeit |
KA |
DG |
HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
2 Inc.c.a. 2876 |
W-101,2 |
Wonnecke, Johann: Gart der Gesundheit Augsburg: Johann Schönsperger, 1493.08.13. |
Vorbesitzer: Johannes Wagner, Kanoniker im Kollegiatstift Habach, 1528. Balthasar Fischmaister (Einträge 1550–1577). Margreth Fischmaister (e. 1576) Pütrichkloster |
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4 Inc.c.a. 701 |
V-144,1 |
[Versehung eines Menschen Leib, Seel, Ehr und Gut] Nürnberg: [Peter Wagner, 14]89. |
Pütrichkloster Doktor Stefan Gartner († 1560) ab 1560 wieder Pütrichkloster |
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Signatur |
Inhalt | Entstehungsort und -zeit | KA | DG |
HSC |
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Cgm 977 | Seneca: De consolatione, dt. von Dietrich von Plieningen | München, 1519 Pütrichkloster Vorbesitzerin: Herzogin Kungunde von Bayern (Widmungsexemplar des Übersetzers anlässlich des Todes ihres Bruders, Kaiser Maximilian I.,† 1519) |
Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.
Signatur | BSB-Ink | Inhalt | Entstehungsort und -zeit | KA | DG | MR |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 16 |
| Rudolf von Ems: Barlaam und Josaphat, u.a. | Steiermark 1284 Pütrichkloster, 16. Jh. | |||
2 Inc.c.a. 1730 | B-911,4 | Breydenbach, Bernhard von: Peregrinatio in terram sanctam (dt.) Mainz: Erhard Reuwich [mit Typ. Peter Schöffers], 1486.06.21. | Pütrichkloster |
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Signatur | BSB-Ink | Inhalt | Entstehungsort und -zeit | KA | DG | HSC |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cgm 793 |
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Geistliches Weizenkorn |
Bayern (München), um 1517. Ohne Herkunftsvermerk. Einband verweist auf das Pütrichkloster, die Schreiberinitalen auf das Ridlerkloster. |
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Cgm 1121 |
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Schwarzwälder Prediger. Marquard von Lindau. Katechetische Texte. Etymachietraktat. |
Bayern, 3. V. 15. Jh. Pütrichkloster? |
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Cgm 4480a | Auslegung der Psalmen und Lectiones des Officium parvum BMV, des Officio defunctorum und der Bußpsalmen | Bayern, um 1500. Pütrichkloster? Franziskanerkloster München | ||||
Cgm 4490 | Erbauliche und mystische Kurztexte | Einband verweist aufs Pütrichkloster, Text fast identisch mit Cgm 4481. Bayern, 1. V. 16. Jh. Pütrichkloster? Dombibliothek Freising?
Vorbesitzerin: Swester Appollania Urssntallerin, bisher nicht nachweisbar
Einband verweist aufs Pütrichkloster, inhaltliche Parallelen zu Cgm 100 und Cgm 4306. | ||||
*Clm 8713 |
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Psalter |
Norddtl., 13. Jh./1300. Zuweisung bei Krämer, Handschriftenerbe, zum Münchner Pütrichkloster vmtl. irrig, der Psalter stammt vielmehr aus dem Münchner Franziskanerkloster. |
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Xyl. 20 |
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Biblia pauperum, lat. (Blockbuch) |
[Deutschland (Rheinland, Mainz, Straßburg?)], [ca. 1469] Pütrichkloster? |
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2 Inc.c.a. 783 |
S-246,1 |
Seelentrost Augsburg: Anton Sorg, [14]78.11.20 |
Vorbesitzer: P. von Stinglhaim zu Thürntening (zusätzlich gemaltes Wappen) [Pütrichkloster? Provenienzangabe nicht verifizierbar.] |
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4 Inc.c.a. 258 |
S-521,1 |
Spiegel des Sünders Augsburg: Johann Schönsperger, 1482.02.23. |
Vorbesitzer: F. Weiler, 1483 (gezeichnetes Monogramm) [Pütrichkloster? Provenienzangabe nicht verifizierbar.] |
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Erläuterungen von Melanie Hömberg
Aus den Beständen des Pütrichklosters sind keine Amtsbücher aus der Zeit vor 1550 erhalten. Die Faszikel enthalten wenige Blätter mit zeitgenössischen Abschriften, hauptsächlich sind sie dem 17. und 18. Jh. zuzuordnen.
Signatur | Betreff | Schreiber | Laufzeit | KA | DG |
|---|---|---|---|---|---|
KL Fasz. 423 Nr. 1 -a |
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| 1518 |
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KL Fasz. 423 Nr. 2 -a, b, c |
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| 1518 |
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KL Fasz. 425 Nr. 13 -a |
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| 1538 |
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KL Fasz. 425 Nr. 14-a |
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Der Urkundenbestand des Pütrichklosters („Pütrichkloster München Urkunden“) der Jahre 1356–1550 umfasst Nrr. 1–165.
Die Urkunden sind noch nicht digitalistert.