II: NEUERE GESCHICHTE

Dr. Susanne Brandt


 

Dr. Susanne Brandt

Dr. Susanne Brandt ist seit 1998 als wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig.

Neben der organisatorischen Betreuung der Studierenden im BA-Studiengang beschäftigt sich Dr. Susanne Brandt in Lehre und Forschung vor allem mit

  • Filmgeschichte
  • Geschichte der DDR
  • Militärgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie
  • Erinnerungskultur


Darüberhinaus ist sie seit 1994 Redaktionsmitglied des newsletter des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V.

Vita

  • Geboren 1962
  • Nach dem Abitur Ausbildung zur Verlagskauffrau beim Handelsblatt-Verlag in Düsseldorf
  • 1983-1989 Studium der Geschichte und Politik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in dieser Zeit u.a. Tätigkeit im Verlag sowie Beschäftigung im Rahmen des Aufbaus des Weltkriegsmuseums in Péronne (Somme)
  • 1989-1993 freiberufliche Tätigkeit in einer Galerie für Zeitgenössische Kunst in Düsseldorf
  • 1993-1997 Wissenschaftliche Angestellte am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Rahmen des Forschungsprojektes "Sozial- und Mentalitätsgeschichte des Ersten Weltkrieges"
  • 1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar II an der Heinrich-Heine-Universitält
  • 1999-2001 Habilitationsstipendium der DFG, Projekt "Die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und die Konstruktion kollektiver Gedächtnisse in der DDR"
  • seit 2002 erneut am Historischen Seminar II der Heinrich-Heine-Universität, seit 2004 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aktuelle Projekte

DFG-Projekt und Habilitationsvorhaben „Die deutsch-sowjetische Freundschaft und die Konstruktion kollektiver Gedächtnisse in der DDR“

Das Habilitations-Projekt will das Spannungsfeld politischer Herrschaftslegitimation, individueller Akzeptanz und revolutionärer Ereignisgeschichte auf dem Feld der Erinnerungspolitik in der DDR beleuchten. Untersuchungsgegenstand sind Gedenktage und ausgewählte historische Ereignisse, die von der SED-Führung öffentlich inszeniert wurden, im die politischen Herrschaftsansprüche der Kommunisten zu legitimieren und die Gesellschaft zu einer Erinnerungsgemeinschaft zusammenzuschweißen, die sich vor allem gegenüber der BRD abgrenzen sollte.
Neben der konkreten Ausgestaltung der jeweiligen Feiern werden vor allem Spielfilme untersucht, die ein bedeutendes Medium zur Verbreitung und Konstruktion des Geschichtsbewusstsein waren. Anhand der Filme kann gezeigt werden, wie SED-Funktionäre und die DEFA-Teams um die inhaltliche Gestaltung der Filme gerungen haben und wie diese vom Publikum im Verlauf der Jahre angenommen oder abgelehnt wurden. Das Forschungsprojekt widmet sich auf einer weiteren Ebene den Adressaten der offiziellen Gedenkpolitik, indem ebenfalls untersucht wird, warum und in welcher Form die Feiern von der Opposition genutzt wurden, das eigene Geschichtsbild, daraus folgernde Deutungen der Gegenwart und Forderungen für die Zukunft öffentlich zu bekunden. Die Bühnen der Selbstdarstellung der SED-Funktionäre wurden im Jahr 1989 erfolgreich von der Opposition gestürmt.

Einführung in die Geschichte der DDR - UTB Handbuch, erscheint 2009

Publikationsverzeichnis


Postanschrift

Dr. Susanne Brandt
Heinrich-Heine-Universtität
Historisches Seminar II
Lehrstuhl für Neuere Geschichte
Universitätsstraße 1
D-40225 Düsseldorf

Telefon und Email

Tel.:   +49-211-81-14084
Fax.:  +49-211-81-14255

Email: Dr. Susanne Brandt

Aktuelles


 

Sprechstunden 

Dienstag, 16. Oktober 2012, 13.00 - 15.00 Uhr

Bitte tragen Sie sich für die Sprechstundentermine in die Listen an der Bürotür (23.31.04.69) ein.

Termine können auch per Mail vereinbart werden.