
Dr. Florian Trabert
Wiss. Assistent
Gebäude 23.21, Ebene 01, Raum 51
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Tel: 81-12949
Fax: 81-15941
Sprechstunde (Vorlesungszeit): Mi., 16.15-17.15 Uhr
Sprechstunde (vorlesungsfreie Zeit): ---
Studium und akademischer Werdegang
- 1998 bis 2004 Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Würzburg und der Universität Freiburg
- 2000/ 2001 Studium an der Université Lyon 2 als Stipendiat des DAAD im Rahmen des Sonderprogramms für Romanisten
- 2001 bis 2004 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Professor Hausmann (Lehrstuhl für französische und italienische Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg)
- seit 2005 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Frau Professor Herwig (Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Düsseldorf)
- 2010 Promotion über die Neue Musik des 20. Jahrhunderts in der deutschsprachigen Literatur von Thomas Manns Doktor Faustus bis zur Gegenwart (Prädikat summa cum laude)
Forschungsschwerpunkte
Intermedialität (insbesondere Literatur und Musik), Romantik und Rezeption der Romantik, Heinrich Heine, Österreichische und Schweizer Literatur, Transfers zwischen der deutschsprachigen, französischen und italienischen Literatur
Monographien
»Kein Lied an die Freude«. Die Neue Musik des 20. Jahrhunderts in der deutschsprachigen Erzählliteratur von Thomas Manns Doktor Faustus bis zur Gegenwart, Würzburg 2011.
Herausgeberschaften
Der Grenzgänger Hermann Hesse. Neue Perspektiven der Forschung, Freiburg i.Br. 2013 [zusammen mit Henriette Herwig, in Vorbereitung].
Editionen
Heinrich Heine: Elementargeister, Stuttgart 2013 [in Vorbereitung].
Dichter Handschriften. Freundesgabe des Verlags Vittorio Klostermann zum 75jährigen Jubiläum am 1. Oktober 2005, Frankfurt a.M. 2005. [zusammen mit Frank-Rutger Hausmann und Florian Henke]
Wissenschaftliche Aufsätze
Nachwort, in: Heinrich Heine: Elementargeister, hg. von Florian Trabert, Stuttgart 2013, S.112-126 [in Vorbereitung].
Vorwort, in: Henriette Herwig/ Florian Trabert (Hg.): Der Grenzgänger Hermann Hesse. Neue Perspektiven der Forschung, Freiburg i.Br. 2013 [in Vorbereitung].
Zyklische Geschichtsphilosophie bei Hermann Hesse und Oswald Spengler, in: Henriette Herwig/ Florian Trabert (Hg.): Der Grenzgänger Hermann Hesse. Neue Perspektiven der Forschung, Freiburg i.Br. 2013 [in Vorbereitung].
Clemens Brentanos musikalische Poetik als Vorform avantgardistischer Sprachkunst am Beispiel des "Weberlieds", in: Kodikas. Sonderheft "Avantgarden und ihre [R]evolution der Zeichen. Wendezeiten der Literatur und Kunst [in Vorbereitung].
Mignons glückliche Schwestern? Zu Bettine von Arnims Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde und Honoré de Balzacs Modeste Mignon, in: Miriam Seidler/ Mara Stuhlfauth (Hg.): Leben als Text. Weibliches Schreiben zwischen Aufklärung und Romantik, Frankfurt a.M. u.a. 2012, S.199-210..
»Eine besondere Liebe«: Balzac und die deutsche Musik, in: Bernd Kortländer/ Hans Theo Siepe (Hg.): Balzac und Deutschland – Deutschland und Balzac, Tübingen 2012, S.131-144.
»Die Hölle des Dante«. Zu Heinrich Heines produktiver Dante-Rezeption im Spannungsfeld von Patriotismus und Exilerfahrung, in: Bernd Kortländer/ Sikander Singh (Hg.): »Das Fremde im Eigensten«. Die Funktion von Übersetzungen im Prozess der deutschen Nationenbildung, Tübingen 2011, S.179-194.
Strategien der Subversion in Wolfgang Koeppens Roman Der Tod in Rom, in: Arvi Sepp (Hg.): »Gegen den Strich«. Das Subversive in der deutschsprachigen Literatur nach 1945, Bielefeld 2012 [in Vorbereitung].
»Musik des Weltalls«. Zum Verhältnis von Musikästhetik, Kosmologie und Anthropologie in Hermann Hesses Das Glasperlenspiel und Thomas Manns Doktor Faustus, in: Henriette Herwig/ Sikander Singh (Hg.): »Magischer Einklang«. Dialog der Künste im Werk Hermann Hesses, Göttingen 2011, S.119-138.
»Il mal seme d'Adamo«. Dante's Inferno and the Problem of the literary Representation of Evil in Thomas Mann's Doktor Faustus and Wolfgang Koeppen's Der Tod in Rom, in: Manuele Gragnolati/ Fabio Camiletti/ Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations and Rewritings in the Twentieth and Twenty-first Centuries, Wien/ Berlin 2011, S.89-99.
Die Kunst des Alterns und das Altern der Kunst. Zur Verschränkung von Alters- und Kunstdiskursen in Thomas Bernhards letztem Roman Alte Meister, in: Henriette Herwig (Hg): Alterskonzepte in Literatur, Film, Kunst und Medizin, Freiburg i.Br. 2009, S.209-228.
»Wertheimer wäre gern Glenn Gould gewesen«. Der Diskurs über Judentum und Musik in Thomas Bernhards Roman Der Untergeher und seine Vorgeschichte bei Richard Wagner, Otto Weininger und Thomas Mann, in: Symposium 63 (2009), H.3, S.162-177.
»Der Auserwählte«. Zur Genese eines zentralen Begriffs der ästhetischen Theologie Arnold Schönbergs, in: Sascha Kirchner/ Vivian Liska/ Karl Solibakke/ Bernd Witte (Hg.): Walter Benjamin und das Wiener Judentum zwischen 1900 und 1938, Würzburg 2009, S.69-89.
Kleinere Arbeiten und Rezensionen
Rez.: Peter Kofler u.a. (Hg): Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach und die Italien-Beziehungen im klassischen Weimar, Bozen 1010 (http://ifb.bsz-bw.de/bsz33155092Xrez-2.pdf;jsessionid=8E9342966334E6DB77E8B32CCF90163C?id=5263).
»Farbige Konstellationen«. Zu Hermann Hesses Klingsors letzter Sommer, in: Ulrich Binggeli (Hg.): »Heimweh nach Freihheit«. Resonanzen auf Hermann Hesse, Tübingen 2012, S.262-268.
Rez.: Hans Rudolf Vaget: Seelenzauber. Thomas Mann und die Musik, Frankfurt a.M. 2006, in: German Studies Review XXXI, H.2, S.437-438. [zusammen mit Rolf J. Goebel]
Ein deutscher Meister? Arnold Schönberg und der Mythos der deutschen Musik, in: Militärmusik im Diskurs 3 (2008), S.53-61.

