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Helga Lippelt
D-40229 Düsseldorf

Genres: Roman, Essay

Das Bildrecht liegt bei der Autorin

Vita:
Geboren am 26.9.1943 in Insterburg. Aufgewachsen in der DDR, Abitur. Lippelt besuchte die Ingenieurschule für Textiltechnik und arbeitete bis 1979 in Leipzig als Textilingenieurin.
1980 siedelte sie in die Bundesrepublik über. Seither lebt sie als freie Schriftstellerin in Düsseldorf.

Auszeichnungen:
1994 Ostpreußischer Kulturpreis für Literatur.
1993 Stipendiatin im Kloster Cismar/ Ostholstein.
1992 Stadtschreiberin in Otterndorf/ Nordsee.
1990 Grenzschreiberin im Kreis Hersfeld-Rotenburg.
1989 Stipendiatin im Stuttgarter Schriftstellerhaus.
1989 Stipendiatin im Künstlerdorf Schöppingen.
1989 Würzburger Literaturpreis.
1987 Andreas-Gryphius-Förderpreis der Künstlergilde.
1984 Förderpreis für Literatur der Stadt Düsseldorf.
1983 Preis beim Erzählwettbewerb des Ostdeutschen Kulturrates.
1983 Kulturpreis der Stadt Bocholt mit Berufung zur Stadtliteratin
von 1984 bis 1986.
1982 Preis beim 2. NRW-Autorentreffen

Publikationen:
Prosa:
- Fern von Popelken. Heiligenwalde: Unna 2003.
- Und ewig lockt der Mann. Roman. Langen Müller Herbig: München 1998.
- Iß oder liebe. Roman. Langen Müller Herbig: München 1996.
- Abschied von Popelken oder ein Atemzug der Zeit. Roman.
Langen Müller Herbig: München 1994.
- Der Geschmack der Freiheit. Roman. Mitteldeutscher Verlag: Halle 1991.
- Trabbi, Salz und freies Grün, an der Grenze zu einem Land, das es nicht mehr gibt.
Aufzeichnungen. Verlag an der Este: Buxtehude 1990.
- Popelken. Roman. Verlag an der Este: Buxtehude 1988.
- Embryo. Kurzgeschichten. Verlag an der Este: Buxtehude 1988.
- Ohne Turm und Elfenbein. Erfahrungen einer Stadtschreiberin. Erb: Düsseldorf 1986.
- Goodbye Leipzig. Roman. Erb: Düsseldorf 1985.
- Jeans für einen Gliedermann. Roman. Erb: Düsseldorf 1984.

Sachbuch:
- Vom Geheimbund der Assassinen zum Brennpunkt Qumran. Terra X Begleitbuch. Heyne: München 2003

Filmregie:
- Terra X: Mythos oder Wahrheit. Expedition ins Unbekannte. Regie: H., M. Papirowski, J. Biekehör


Pressestimmen:
„Sie erfährt alles sinnlich. Sie schreibt nicht mit Maschine. Es muss ein gespitzter Bleistift sein. Schon das ist sinnliche Erfahrung des Schreibens. Unliniiert, weiß muss das Papier sein. Sie verträgt keine Einengung. Sie benützt DIN-A4-Hefte, die kann man mit sich herumtragen.’
[...] ‚Jeans für einen Gliedermann’ hat zwei Zeitebenen: die Vergangenheit, die eine Auseinandersetzung mit einem verlorenen Du in direkter Ansprache ist und die Gegenwart, die Leere, die Einsamkeit, die Sehnsucht nach Berührung. Helga Lippelt schreibt sehr taktil und sehr optisch. Die Rohseide kratzt auf der Haut, die Zunge berührt den harten Gaumen des greisen Verehrers, den sie in gepflegter Wohnung auf der linken Rheinseite küsst. Die Augen saugen sich an grauen und schwarzen Haaren fest und an dem sündhaft teueren Kleid in Lila und Grau.“(Sigrid Süss in: Düsseldorfer Hefte, 1.12.1985)


(Quelle: Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V. & Archivmaterial)

 

-- zuletzt bearbeitet:
21-Feb-2006 --

 

 

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