FORSCHUNGSINSTITUT FÜR MITTELALTER UND RENAISSANCE (FIMUR)

Berns, Jürgen Karl W.: Propter communem utilitatem: Studien zur Bündnispolitik der westfälischen Städte im Spätmittelalter, Studia Humaniora (Bd. 16), Düsseldorf 1991, 271 Seiten.

Westfalen im späten Mittelalter dient mit seiner vielfältigen Städtelandschaft als Untersuchungsraum, um drei politische und verfassungsgeschichtliche Erscheinungen einzeln darzustellen und in ihrem Zusammenspiel zu verdeutlichen: die Städtebünde, zu denen sich ein wandelnder Kreis von Mitgliedern seit 1246 immer wieder zusammenfand, die ständisch gemischten Landfriedensbündnisse, die die Städte seit 1298 mit verschiedenen Fürsten und Herren eingingen, und die Hanse, zu deren Kernlandschaften, oft weniger beachtet, auch der Raum Westfalen zählte.

Aus dem Inhalt

I.

Einführung

II.

Die westfälischen Städtebünde (1246-1338) [Der Ladbergener Bund (1246) - Der Werner Bund (1253) - Westfalen im Rheinischen Bund (1254) - Der Werner Bund bis zur letzten Bundesrevision (1296) - Die westfälischen Wehrbünde (1264-1338) - Die Entwicklung der westfälischen Städtebündnisse (1246-1338)]

III.

Die ständisch gemischten Landfriedensbündnisse in Westfalen (1298-1392)

IV.

Die Entstehung und Entwicklung des westfälischen Hansequartiers im Spätmittelalter [Die Teilnahme an Hansetagen und sonstigen überregionalen Versammlungen der Hansestädte - Die westfälischen Regional- und Dritteltage - Verhalten der westfälischen Hansestädte bei überregionalen Problemfällen - Überregionale Konflikte mit anderen Hansestädten - Beteiligung der Hanse an innerwestfälischen Angelegenheiten - Das westfälische Hansequartier im Spätmittelalter]

V.

Schlußbetrachtung

VI.

Tafeln

VII.

Literaturverzeichnis