FORSCHUNGSINSTITUT FÜR MITTELALTER UND RENAISSANCE (FIMUR)

Wunderli, Peter (Hg.): Der kranke Mensch in Mittelalter und Renaissance, Studia Humaniora (Bd. 5), Düsseldorf 1986, 187 Seiten.

In den letzten Jahren haben sich auch die Sozial- und Geisteswissenschaften immer mehr mit dem Problem der Krankheit zu befassen begonnen. Krankheit, Krankenbetreuung, Krankheitsbeurteilung und die gesellschaftlichen Reaktionen auf das Phänomen Krankheit: Wie stand es damit in Mittelalter und Renaissance? Dieser interdisziplinäre Band mit Bei- trägen namhafter Vertreter der Geschichte der Medizin, der Theologie, der Mediävistik, der Geschichtswissenschaft sowie der romanischen und englischen Philologie beleuchtet das Problem Krankheit für die Zeit und Zeitgenossen damals aufgrund der Ergebnisse neuester Mittelalter- und Renaissance-Forschung.

Aus dem Inhalt

Hans Schadewaldt

"Einführung", pp. 13-25.

Martin Honecker

"Christus medicus", pp. 27-43.

 

Josef Semmler

"Die Sorge um den kranken Mitbruder im Benediktinerkloster des frühen und hohen Mittelalters", pp. 45-59.

Rudolf Hiestand

"Kranker König - kranker Bauer", pp. 61-77.

Hans Hecker

 

"Kranksein im Zwiespalt der Macht: Ivan IV. als kranker Herrscher", pp. 79-98.

Peter Wunderli

 

"Das komische Leiden: Aspekte der Krankheit in den Cent Nouvelles Nouvelles", pp. 99-131.

Ludwig Schrader

"Krankheit bei Rabelais - Rabelais als Arzt", pp. 133-150.

Wilhelm G. Busse

"Thomas Hoccleve: Der Dichter und seine Krankheit", pp. 151-165.

Hubertus Schulte Herbrüggen

 

"Krankheit und Tod aus der Sicht Sir Thomas Mores", pp. 167-185.