

Antweiler, Wolfgang: Das Bistum Tripolis im 12. und 13. Jahrhundert: Personengeschichtliche und strukturelle Probleme, Studia Humaniora (Bd. 20), Düsseldorf 1991, 424 Seiten.
Die Kirchengeschichte ist lange Zeit ein "Stiefkind" der Kreuzzugsforschung gewesen. Zum ersten Mal wird hier am Beispiel von Tripolis, im 12. Jahrhundert ein eigenständiger Kreuzfahrerstaat, dann politisch mit Antiochia verbunden, nach 1268 bis zur Eroberung durch die Muslims im Jahre 1289 auch Sitz des Fürsten von Antiochia, eine umfassende personengeschichtliche Untersuchung zu einem lateinischen Bistum der Kreuzfahrerstaaten vorgelegt. Im Vordergrund stehen Herkunft, Rekrutierung, Karriere, Bildung und Tätigkeit des Weltklerus und seiner Beziehungen zur politischen und kirchlichen Umwelt. Kennzeichnend sind enge verwandtschaftliche Beziehungen innerhalb des Hl. Landes und nach Europa als Folge des ständigen Mangels an Menschen, aber auch überraschende kulturelle Spitzenleistungen
Aus dem Inhalt
I. | Vorwort |
II. | Abkürzungen und Siglen |
III. | Einleitung |
IV. | Prosopographische Grundlegung [I. Die Bischöfe von Tripolis - II. Der niedere Klerus] |
V. | Strukturprobleme |
VI. | Das Bistum Tripolis im Geflecht politischer und kirchlicher Beziehungen |
VII. | Die Bischöfe von Tripolis und die weltlichen Herrscher |
VIII. | Das Verhältnis der Bischöfe von Tripolis zu übergeordneten kirchlichen Institutionen |
IX. | Exkurs: Petrus von Angoulême und die Kanzlei des Königreichs Jerusalem in den Jahren 1184-1192 |
X. | Ergebnisse |
XI. | Tabellarische Übersichten |
XII. | Literaturverzeichnis |
XIII. | Orts- und Personenregister |
XIV. | Sachregister |
