

Busse, Wilhelm G. (Hg.): Burg und Schloß als Lebensorte in Mittelalter und Renaissance, Studia Humaniora (Bd. 26), Düsseldorf 1995, 262 Seiten.
Herrschaftliche Burgen und Schlösser bestimmen wesentlich den Lebensraum derer, die in ihnen wohnen oder sie verteidigen; derer, die in ihnen gefangen gehalten werden; derer, die an ihrem Aufbau beteiligt sind, in ihrem Schatten Handel treiben oder dort fürstlich empfangen werden. Sie sind als historische Lebensorte auch Anstiftung zu Literarischer Imagination. Der Sammelband vereinigt zehn Vorträge einer Ringvorlesung zu diesem Themenkreis, veranstaltet vom Forschungsinstitut für Mittelalter und Renaissance an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Aus dem Inhalt
Wilhelm G. Busse | "Einleitung", pp. 1-7. |
Anthony R. Birley | "Vindolanda: Das Alltagsleben in einer römischen Grenzfestung in Britannien zu Beginn des 2. Jahrhunderts n.Chr.", pp. 9-18. |
Werner Meyer | "Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe auf mittelalterlichen Burgen der Schweiz", pp. 19-34. |
Brigitte Kasten | "Residenzen und Hofhaltung der Herzöge von Jülich im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert", pp. 35-82. |
Günther Binding | "Wohnbauten in staufischen Pfalzen und Burgen", pp. 83-107. |
Hans Hecker | "Vom Leben des polnischen Adels", pp. 109-128. |
Barbara Haupt | "Die Kemenate der hochmittelalterlichen Burg im Spiegel der zeitgenössischen (volkssprachigen) Literatur", pp. 129-145. |
Edeltraut Werner | "Die Funktion von castel und palais in der mittelalterlichen Epik: Die zwei Redaktionen des Renaut de Montauban", pp. 147-185. |
Wilhelm G. Busse | "Arthurs Camelot in England: Ein architektonisches Nichts", pp. 187-214. |
Rainer Holtei | "Sieben Tage zu Gast auf Bertilaks Burg", pp. 215-233. |
Hubertus Schulte Herbrüggen | "Londons Tower und Schloß Hampton Court als Lebensorte der Tudors", pp. 235-262. |
