Qualitative Instrumente
Problemzentrierte Interviews
Mit ca. 160 qualitativen, leitfadengestützten Interviews werden Einstellungen, Interessen und Motive hinsichtlich Weiterbildung tiefgehend exploriert und in der jeweiligen Lebenswelt und im Geflecht weiterer Einstellungen der Interviewpartner verortet. Schwerpunkte liegen dabei auf folgenden Themen:
Um eine regionale Differenzierung sowie eine Streuung der Gesprächspartner über ganz Deutschland zu gewährleisten, werden die Interviews in unterschiedlichen Bundesländern und Regionen („Zentren“, „mittlere Städte“ und „ländliche Gebiete“) im Osten und im Westen der Bundesrepublik durchgeführt. Weiter berücksichtigen wir bei der Rekrutierung der Gesprächspartner die Zugehörigkeit zu den sozialen Milieus und überprüfen diese ex post. Dabei werden pro Milieu ca. 16 Gesprächspartner interviewt.
Gruppendiskussionen
Zur Ergänzung der milieu- und regionenbezogenen Perspektive der Interviews werden 16 Gruppendiskussionen mit einer homogenen, vorab definierten Teilnehmerschaft durchgeführt. Damit können zielgruppen- und problemspezifische Aspekte vertieft exploriert werden. Unter dem Themenschwerpunkt „kompensatorische Kompetenzentwicklung und soziale Integration“ finden regional verteilt Gruppendiskussionen mit älteren, ausländischen Mitbürgern, Arbeitslosen sowie berufstätigen jüngeren Menschen statt.
Einbeziehung von Experten-Knowhow
Während der gesamten Laufzeit des Projektes wird das Projekt durch ausgewählte, ausgewiesene Kenner von Theorie und der Praxis der deutschen Weiterbildungslandschaft im Projektbeirat beraten. Weitere Expertenvoten werden zu Schwerpunktthemen des Projektes zusätzlich eingeholt: Neben grundlegenden Fragen zur Erforschung von Weiterbildungsinteressen sowie Teilnahme- und Nichtteilnahmemotiven sind dies insbesondere die Auswertung der Ergebnisse des Forschungsprojektes im Hinblick auf Programmentwicklung und Marketing.
