
Sven Sommerfeld M. A.
Wiss. Mitarbeiter – IKM-Services (Web-Redaktion und Projekte)
Gebäude 23.21, Ebene 04, Raum 88
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Tel: +49 211 81-13077
Fax: +49 211 81-11325
Sprechstunde (Vorlesungszeit): n.v.
Sprechstunde (vorlesungsfreie Zeit): n.v.
Aufgabenbereiche
- Objektorientierte Programmierung mit PHP und JavaScript
- Web-Design und CSS
- Web-Redaktion
Wissenschaftlicher Hintergrund / Academic background
M.A. in theoretical linguistics, philosophy and information science in 2006. Teaching fellow in language diversity and politeness research at Düsseldorf University and short-term instructor for German as a foreign language at Ryūkyū Daigaku, Okinawa, Japan.
Areas of expertise: (linguistics:) linguistcs as a empirical science, biology of language, articulatory phonetics, Japanese linguistics, writing systems; (philosophy:) philosophy of law, transcultural ethics;
Research interests: (linguistics:) evolutionary linguistics and language change, network models of language change, language documentation, artificial languages; (philosophy:) notion of guilt, history of ideas, contact situations, confucian and buddhist ethics
Schmunzeleskes Zwischenspiel
Eine nicht ganz ernst zu nehmende Selbstdarstellung
In seiner Jugend war Sven Sommerfeld überzeugt, dass man die Beschränktheit menschlicher Fantasie auch daran ermessen kann, welche strukturellen Eigenschaften künstliche Sprachen, verglichen mit den Sprachen, die ihre Erzeuger beherrschten, aufweisen. Eine groß-angelegte Umfrage scheiterte an seiner manchmal unerschöpflichen Trägheit. Eine genetisch fixierte, umstrittende Variante von Fantasielosigkeit wird allgemeinhin Universalgrammtik genannt.
Sven Sommerfeld verbreitet die Ansicht, dass sich Anleitungen diverser Gesellschaftsspiele gut mit computerlinguistischen Methoden darstellen ließen. Spiele wie Rummikub oder Risiko und generell Spiele, deren Regeln zwischen den Spielgruppen und Spieleauflagen eine gewisse Variation aufweisen, kommen für eine Modellierung in einer nicht-monotonen, binär verzweigenden Vererbungshierarchie in Frage.
Auch fragt sich Sven Sommerfeld, nachdem er in den Genuss eines Vortrages über Paninis Grammatik kam (und M.A. Numminens Aufführung von Ludwig Wittgensteins Tractatus Logico-Philosophicus ihn dahingehend nur noch bestärkte), ob eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Musikhochschule und der Universität den Erfolg des Lernens nicht erhöhen und der Förderung der akademischen Kultur nicht abträglich wäre. Die wichtigsten (und weniger wichtigen) Werke sollten gesungen eingeübt werden! Chomskys Aspekte als Bänkellied, Schopenhauers Welt als Wille und Vorstellung, Buch 1, in D-Dur, Chorale für Mathematiker, Mantras für Wirtschaftswissenschaftler! Was für eine geistig-kulturelle Revolution!
Sven Sommerfeld hatte zeitweilig den Glauben, dass man die historische Linguistik in der Pfeife rauchen könnte. Als überzeugtre Nichtraucher trübte dies seinen Respekt vor dieser Wissenschaft. Bis heute wartet er auf eine Maschine, die bei Eingabe zweier Sprachen wissenschaftlich fundierte genetische und grammatisch-strukturelle Distanzwerte ausgibt. "But there is still no calculus that permits us to describe the differences between languages in a coherent and theoretically valid way." --Einar Haugen (1966)
