Zielgruppe und Berufsqualifizierung
Zielgruppe
Die primäre Zielgruppe für den Masterstudiengang Linguistik sind die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Linguistik der Heinrich-Heine-Universität oder vergleichbarer Studiengänge an anderen Universitäten. Bei entsprechenden Ausgleichsleistungen steht der Studiengang auch Absolventinnen und Absolventen des Kombinationsstudiengangs mit Ergänzungsfach Linguistik und einem der philologischen Fächer oder Philosophie als Kernfach, bzw. allen Studierenden mit vergleichbaren Abschlüssen offen. Durch die Lehrveranstaltungen in englischer Sprache und das reichhaltige DaF-Angebot an der Fakultät sollen verstärkt Studierende aus dem Ausland angeworben werden.
Berufsqualifizierung und Tätigkeitsfelder
Für den akademischen Bereich qualifizieren sich die Absolventinnen und Absolventen für eine Arbeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter im Hochschulbereich im Fach Allgemeine Linguistik oder auch in einer einzelsprachlichen Linguistik in den philologischen Fächern Germanistik, Anglistik und Romanistik. Sie können entweder in Forschung und Lehre oder ausschließlich in der Forschung arbeiten. Sie erwerben mit einem guten Abschluss auch die Qualifikation für die Teilnahme an verschiedenen Promotionsprogrammen, z.B. Graduiertenkollegs. Zu dem akademischen Bereich gehören auch Institutionen wie Max-Planck-Institute oder Fraunhofer-Institute oder das Institut für Deutsche Sprache (IdS) in Mannheim.
Im außerakademischen Bereich eröffnen sich Tätigkeitsfelder im Bereich der angewandten Linguistik wie
- Informationsverarbeitung bei Firmen, die sich auf Parsing natürlicher Sprachen spezialisiert haben (Spezialgebiet Semantik mit etwas Computerlinguistik, oder aber Syntax und Morphologie)
- Sprachsynthese aus Texten (Spezialgebiet Phonetik mit Kenntnissen in Computerlinguistik)
- Automatische Spracherkennung (Phonetik, Semantik, Computerlinguistik)
- Lexikographie (Historische Linguistik, Semantik)
- Archivarbeit in Bibliotheken und Museen (Historische Linguistik)
- Verlagswesen (Lektorierung)
- Fremdsprachen (Unterricht, Lektorate, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, Ausbildung von Fremdsprachenlehrenden)
- Sprachpathologie (Spezialgebiet Psycho- und Neurolinguistik, Phonetik) im klinischen Bereich: Entwicklung von Diagnostik, linguistische Ausbildung von Sprachtherapeuten (z.B. Logopäden)
- Wissenschaftsmanagement z.B. bei der DFG, ESF, beim DAAD oder anderen forschungsfördernden Institutionen.
