PROJEKT "DAS ASIENBILD IM ZEDLER"

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„Ä“, „ö“, „ü“ sind in modernen Zeichen angegeben. Die Zeichensetzung inklusive Leerzeichen im Artikel ist unverändert, lediglich das doppelte Leerzeichen am Satzanfang ( „… Inseln lieget. Die Inwohner…“) ist weggelassen. Im Original lateinisch statt Fraktur gesetzte Worte sind in Kapitälchen gesetzt, alle Kursivsetzungen wie im Original.

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Coromandel, oder Corobander, Lat. Coromande / -la, ein e Landschafft in der Indianischen Halb In / -sel diesseits des Ganges im Königreiche Narsinge / oder Bisnagar, welche längts an denen östlichen Küsten / hinlieget, , gegen der Fischerey der Insel Ceylon zu. / Einige nennen dasjenige Land nur die Küste von Co / -romandel, zwischen dem Vorgebürge von Negapa / -taman und Masulipatan, andere aber sagen, daß es sich von dem Vorgebürge Comorin bis an den west / -lichen Ausfluß des Ganges erstrecke. Den Namen / Coromandel hat sie von der größten Menge des Reis / -ses, den sie hervorbringet. Sie hat die besten Häfen / in Indien von Negapatan an gegen Süden und gegen / Norden zu, bis an den Fluß Aremogan, als da sind, / z. F. Maliapour,, oder S. Thomas, Paliacata, Sadrapa / -tan, Trangebar, Nagapatan & c. Diese Landschafft / wird in verschiedene Provontzien eingetheilet unter, / welchen sind, Madure, Tanjau, und Gingy, und hat / viele feine Städte. Baldaei. Beschr. von. Malabar. Thevenots. Ost. Ind. Reis. II. 9.

Autor

AMa