PROJEKT "DAS ASIENBILD IM ZEDLER"

Das Asienbild im Zedler - Projektseite

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Projektbeschreibung

Johann Heinrich Zedlers “Grosses Vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste”, erschienen in 64 Bänden von 1730 bis 1751, stellt eines der großen Wissenskompendien der Frühen Neuzeit dar, wohl das größte im deutschsprachigen Raum. Die etwa dreihunderttausend Artikel, die es bietet, befassen sich zu einem großen Teil mit geographischen Informationen; etwa ein Drittel ist vermutlich geographischer Natur. Diese Artikel bieten allerdings nicht nur trockene Daten über Längen- und Breitengrade, Gebirge und Flüsse, sondern Länderbeschreibungen, die auch Sitten und Gebräuche, Geschichte, Religion, Sprache und Kultur der dortigen Völker einschließen und Europa ein Bild von der Welt außerhalb seiner Grenzen gaben. Diese Beschreibungen beruhten teilweise auf dem Augenschein der Entdecker und Händler, teilweise aber auch auf den Schriften all der Autoren, die entweder aus überlieferter Autorität heraus oder wegen ihrer vermeintlich detaillierten Schilderungen etwas zu wissen schienen über Außereuropa – inwiefern das mit heutigem Wissensstand noch übereinzubringen ist, ist jedoch fraglich, und selbst vom eigentlich möglichen Wissensstand der Zeit her nehmen sich manche Beschreibungen fabulös und unglaubwürdig aus. Autoren wie Jehan de Mandeville und George Psalmanazar, deren Werke rein fiktiven Charakter haben, tauchen unversehens unter den Quellen für Länderbeschreibungen auf und werden augenscheinlich für bare Münze genommen.

Das Gros der Artikel in Zedlers Lexikon ist noch weitgehend unerforscht, und auch zum Lexikon selbst gibt es nur wenige Arbeiten. Das Ziel dieses Projektes ist es, in einer Reihe von Lehrveranstaltungen durch das Herausgreifen eines Teilbestandes, nämlich derjenigen Artikel, die sich mit Asien befassen, eine solche Forschungslücke durch Studenten in Angriff nehmen zu lassen. Hierbei werden die betreffenden Artikel auf ihre Inhalte und ihre Quellen hin geprüft und Bezüge und Paraphrasen herausgestellt; zugleich werden die so erzielten Ergebnisse gezielt verschlagwortet. Alle bereits erzielten Ergebnisse des Projektes finden Sie auf dieser Homepage versammelt. 

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Projektseminars im Rahmen dieses Projektes im Sommersemester 2009 werden weitere folgen, so dass der auf dieser Seite versammelte Ergebnisbestand sich fortlaufend erweitern wird. Voraussetzungen für die Teilnahme an den Seminaren sind die Bereitschaft zur eigenständigen Recherche, zur Quellenlektüre, und die sichere Beherrschung mindestens einer Fremdsprache.

Zu den Ergebnissen

Sie finden die Ergebnisse des Projektes auf den folgenden Unterseiten versammelt:

Liste der aufgefundenen Artikel

Schlagwortkatalog

Namenslexikon

Virtuelle Handbibliothek

Sekundärliteratur

Links

Autorenverzeichnis

WICHTIG: BAUSTELLE!

Beachten Sie bitte: 


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Autor der Karte: Emmanuel Bowen, 1747

Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit

Das Projekt entstammt dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit am hiesigen Institut für Geschichtswissenschaften