Das Studium ist auf 4 Semester (120 CP) konzipiert. Es wird eine gemeinsame Studiengruppe gebildet. Bisher arbeiteten die Studierenden gemeinsam in Nantes, das zweite Jahr in Düsseldorf.
Die Masterarbeit wird in Düsseldorf geschrieben, aber von Betreuern beider Universitäten begleitet und beurteilt. Es wird ein integriertes Doppeldiplom vergeben: Master (MA) Medienkulturanalyse / Master Recherche Mention "Communication et médiation culturelle". Specialité "Analyse des pratiques culturelles"
Das Studium beginnt an der Université de Nantes mit historischen und sozial- wissenschaftlichen Analysen der kulturellen Praktiken und der Kulturpolitik. Dabei wird auch eine vergleichende Betrachtung vorgenommen. Im zweiten Semester werden kunst- soziologische Fragen behandelt. Ein empirisches Forschungsprojekt und ein Praktikum flankieren die Studien. Im dritten Semester, das in Düsseldorf studiert wird, stehen Fragen der Theorie der Medialität (Wahrnehmung, Kognition, Performanz, kulturelle Differenz), der Medienkultur und Forschungsfragen der interkulturellen und vergleichenden Medienwissenschaft im Vordergrund.
Eine regionale Spezialisierung (Les Amériques, Romania, Europa kulturhistorisch) ist möglich. Im Rahmen eines Teamprojektes werden empirische und gestalterische Arbeiten durchgeführt und präsentiert. Die Erstellung der Masterarbeit wird von einem Kolloquium begleitet.
Es wird zum Studienbeginn eine Studiengruppe gebildet, die das Studium an beiden Universitäten gemeinsam durchläuft. Ein gemeinsames Abschlussseminar führt auch die Dozierenden beider Universitäten zusammen.
Zur sprachlichen Vorbereitung findet ein Sommersprachkurs für die Teilnehmer aus Deutschland vor Studienbeginn in Nantes statt. (Da die Vorlesungen des Wintersemester in Nantes Mitte September beginnen, beginnt dieser Sprachkurs Ende August/Anfang September.) Entsprechend wird für die Teilnehmer aus Frankreich vor Beginn des 3. Semesters ein Sprachkurs in Deutschland angeboten.

Der Modulplan zum Download hier
Das Modulhandbuch des Masters Medeienkulturanalyse als PDF finden Sie hier