INSTITUT FÜR MEDIEN- UND KULTURWISSENSCHAFT

idee

Das Masterprogramm „Theater- und Medienkulturen im transnationalen Raum“ ist eine Fortsetzung, Erweiterung und Profilierung des seit fünf Jahren bestehenden und gemeinsam durch die Partneruniversitäten Nantes und Düsseldorf durchgeführten binationalen Studiengangs „M.A. Analyse des pratiques culturelles“.

Der integrierte Studiengang stützt sich auf das neue Fach der Medien- und Kulturwissenschaft, das sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in allen drei beteiligten Ländern herausgebildet hat. Es umfasst Theorien und Geschichte der Medien und der medialen Erfahrung, der Subjektivität und der kulturellen und geschlechtlichen Differenz, der Performativität von Kultur und Gesellschaft mitsamt ihrer spezifischen medialen Formen, der interkulturellen Kommunikation und der transnationalen, medienvermittelten Prozesse. Das Fach der Medien- und Kulturwissenschaft reagiert in seiner Theoriebildung auf die tief greifenden Veränderungen unserer Kultur und unserer Medienwelt, hilft sie zu verstehen und vermittelt das Wissen, um erfolgreiche berufliche Handlungsorientierungen zu entwerfen.

Alle drei Hochschulstandorte haben Bachelor- und Masterstudiengänge entwickelt, in denen diese Thematiken behandelt werden, wenn auch mit unterschiedlichen Gewichtungen.

Der Studiengang basiert an allen drei Standorten auf etablierten Masterstudiengängen und versteht sich aus der Einzelperspektive der Hochschulen als Variante der dort etablierten und akkreditierten Studiengänge: Master „Medienkulturanalyse“ in Düsseldorf, Master „Analyse des pratiques culturelles“ in Nantes, Master „Theater-, Film- und Medientheorie“ in Wien. Er bietet Ihnen aber gegenüber den nationalen Studiengängen einen deutlichen interkulturellen Mehrwert und eine damit verbundene Profilierung in der Thematik „Theater- und Medienkulturen im transnationalen Raum“.

Alle drei Master sind forschungsorientiert, an allen drei Hochschulstandorten werden aber auch Praxisfelder miteinbezogen, wenngleich gerade im Verhältnis zwischen der akademischen Ausbildung und den beruflichen Feldern bzw. den kulturellen Praktiken der drei beteiligten Länder deutliche Unterschiede liegen. Die Auseinandersetzung mit diesen Differenzen gehört zu den interkulturellen Herausforderungen unseres trinationalen Studienganges. Dabei werden sowohl die eigenen Fremdheitserfahrungen im Alltag theoretisch reflektiert an die Thematiken des Studienverlaufs rückgebunden, als auch eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Hochschulsystemen und etablierten Hochschuldidaktiken angeregt.