INSTITUT FÜR MEDIEN- UND KULTURWISSENSCHAFT

m.a. medienkulturanalyse: „theater- und medienkulturen im transnationalen raum“ (düsseldorf – nantes – wien)

Deutsch-französischer integrierter trinationaler Masterstudiengang

Kultur ist ein sich stets verändernder und in diesen Veränderungen selbst hervorbringender Prozess. Die Einsicht in diesen notwendig performativen und transformativen Charakter von Kultur hat die Beschäftigung mit performativen Praktiken im engeren Sinne sowie mit ihrer medialen Prägung zur zentralen Fragestellung der Medien- und Kulturwissenschaft werden lassen. Gerade die mediale Bestimmtheit kultureller Prozesse stellt zugleich transnationale Zusammenhänge und Verdichtungen her.

Mit unserem Masterstudiengang Medienkulturanalyse und seiner spezifischen mit den Universitäten Wien und Nantes zusammen realisierten Profilierung „Theater- und Medienkulturen im transnationalen Raum“ antworten wir gezielt auf diese Entwicklungen.

Im Zentrum unseres Studienprogramms stehen transkulturelle Prozesse – als Erfahrung der Differenz und als Dynamiken der Hybridisierung.
Das Verhältnis von sinnlicher Erfahrung und Sprache, die kulturelle und mediale Formung der Affekte, die basale Transkulturalität von Kultur werden wir in Düsseldorf thematisieren und befragen.
In Wien widmen Sie sich Fragen der Subjektivität, ihren kulturellen Brüchen und Idiosynkrasien sowie transnationalen Bewegungen der performativen Künste.
In Nantes liegt der Fokus auf Techniken und Episteme der Übersetzung, auf Kultursoziologie sowie auf interkulturellen Austausch (in Film, Theater und Performance).

Der Erwerb medienanalytischer, interkultureller, sprachlicher und gestalterischer Kompetenz soll Sie dazu befähigen, sich in innovativer, kritischer und autonomer Weise als Medienproduzenten und Kulturorganisatoren zu betätigen.

Die im deutsch-französischen und europäischen Kontext so wichtige Fähigkeit zur kulturellen Übersetzung und Kooperation setzt aber auch eine möglichst intime Kenntnis der unterschiedlichen Traditionen der Organisation des kulturellen Feldes in allen drei Ländern voraus. Deshalb sind in dem Studiengang Praktika und praxisorientierte Forschungsprojekte integriert, die Ihnen unmittelbaren Bezug zu unterschiedlichen kulturellen Konzepten, Handlungsweisen und Verfahrenskulturen ermöglichen.

Der Studiengang ist von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) anerkannt und wird von ihr unter anderem durch die Gewährung von Mobilitätsbeihilfen gefördert.