All literature must be read as a symbolic meditation on the destiny of community. (Fredric Jameson)
Mündliche Präsentation
Neben den Fähigkeiten, die auch schriftliche Hausarbeiten erfordern (s.o.), verlangen Referate besondere Geschicklichkeit bei der mündlichen Präsentation. Referate sollten nicht abgelesen, sondern frei (ggf. anhand des Thesenpapiers) vorgetragen werden; ihre Dauer sollte 20 Minuten in der Regel nicht überschreiten. Der Vortrag sollte sich an alle SeminarteilnehmerInnen wenden, nicht nur an den/die DozentIn (wichtig für den Augenkontakt!).
Grundsätzliche Zielsetzung eines Referats
Abgesehen von einer übersichtlichen und nachvollziehbaren Rekonstruktion und Darbietung ihres Gegenstandsleben gute Referate davon, dass sie die Diskussion der Seminarsitzung anregen und gliedern. Von Fall zu Fall können Referate z.B. umfangreiches thematisches Material übersichtlich ordnen und problemorientiert präsentieren, komplexe Argumentationszusammenhänge auf zentrale Thesen reduzieren und kritisch Stellung dazu nehmen, knappe Interpretationsvorschläge zu literarischen Bezugstexten bieten etc.
Immer sollte aber bereits im Vortrag deutlich werden, wo sich die aktuelle Fragestellung im Gesamtzusammenhang des Seminars ansiedelt, inwieweit durch das neu Vorgestellte Positionen früherer Sitzungsbeiträge zu modifizieren sind oder welche weiteren Probleme und Fragen dadurch für das Seminarthema entstehen.
Gruppenreferate
Bei Gruppenreferaten sollten die ZuhörerInnen merken, dass sich die ReferentInnen gemeinsam mit dem Thema auseinandergesetzt haben; denkbar ist z.B. ein (geprobtes) Gespräch, in dem unterschiedliche oder sich ergänzende Positionen deutlich werden. Nicht akzeptabel ist eine schematische Vorbereitung und Gliederung („Du fasst den einen Aufsatz zusammen, ich den anderen, den Rest besprechen wir dann eine halbe Stunde vor dem Referat…“).
Referatspapiere / Handouts
Gewöhnlich halten Referatspapiere bzw. Handouts den Inhalt des mündlichen Vortrags in verknappter Form schriftlich fest; in diesem Fall ist darauf zu achten, dass die entsprechenden Ausführungen auch noch einige Semesterspäter (z.B. bei der Prüfungsvorbereitung) allgemein nachvollziehbar sind. Referatspapiere können aber z.B. auch zusätzliche Informationen enthalten, auf die im Vortrag lediglich verwiesen wird (bibliographischeAngaben, Zitate, Übersetzungen von zitierten Passagen, Bildmaterial etc.). In letzterem Fall wird sich der durchschnittliche Umfang eines Referatspapiers (zwei Seiten, verkleinert kopiert auf DIN A4) vermutlich erhöhen.
Absprache
Nutzen Sie frühzeitig die Sprechstunden der SeminarleiterInnen, um Vorbereitung und Durchführung Ihres Referats ausführlich zu besprechen. Wenn Sie bestimmte Präsentationsmedienverwenden wollen (Folien, Ton, Film, Computeranimationen etc.), wenden Sie sich bitte rechtzeitig an den/die SeminarleiterIn.
Powerpoint-Masterfolien der Heinrich Heine Universität Düsseldorf finden Sie hier
(Zugang nur über VPN-Client).